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StartseiteMikrokosmos040 Work Hard! Play Hard!17.08.2018, 19:15 Uhr

Mikrokosmos040 Work Hard! Play Hard!

Wo fängt Arbeit an, wo hört Freizeit auf? Fernab von etablierten Institutionen haben sich junge Künstler*innen mit dieser Frage auseinandergesetzt. Entstanden sind Performances und Diskussionen im halböffentlichen Raum. "Work Hard! Play Hard!", so nennt sich das Treffen im weißrussischen Minsk.

Von Judith Geffert

Die schottische Künstlerin Cara Tolmie bei einer Performance auf dem Work Hard! Play Hard-Festival in Minsk 2018 (Deutschlandradio / Judith Geffert)
Cara Tolmie aus Schottland gibt nicht nur Workshops, sondern performt auch selbst (Deutschlandradio / Judith Geffert)
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Bereits zum dritten Mal findet in Minsk das Festival "Work Hard! Play Hard!" statt, eine freie und selbstorganisierte Plattform für Kunst, Performance und Diskussionen. Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa treffen sich in Weißrusslands Hauptstadt, um sich mit Themenfeldern wie Arbeit und Freizeit, Wissensproduktion und Genderfragen auseinanderzusetzen. Im postsowjetischen, autoritär regierten Weißrussland steht das Projekt im Gegensatz zu einer stark reglementierten Öffentlichkeit. Eine Öffentlichkeit, die kaum Freiräume für unabhängige Kunst und Diskussionen bietet. Wie schafft es "Work Hard! Play Hard!" dennoch, von vielen unbemerkt, den öffentlichen Raum zu bespielen und sich so Freiräume zu schaffen?

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