Mittwoch, 19.09.2018
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend
StartseiteMikrokosmos044 Kampf um die Kohle21.09.2018, 19:15 Uhr

Mikrokosmos044 Kampf um die Kohle

Der Hambacher Forst bei Köln ist zum Symbol für den Kampf um die Braunkohle geworden: auf der einen Seite ein mächtiger Energiekonzern, auf der anderen Seite Umweltaktivisten, die den Wald vor den Sägen schützen wollen. Zeit, um über die Protestkultur in Deutschland zu sprechen.

Von Manfred Götzke

06.09.2018: Nordrhein-Westfalen, Kerpen: Ein Umweltaktivist auf einem Baumhaus im Hambacher Forst hält einen Stuhl aus dem Fenster. Die Polizei und der Energiekonzern RWE führen die Räumungsarbeiten im Hambacher Forst fort (Christophe Gateau/dpa)
Ein Umweltaktivist auf einem Baumhaus im Hambacher Forst (Christophe Gateau/dpa)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Rheinisches Braunkohlerevier Hambacher Forst vor heißem Herbst

Braunkohle "Hambacher Forst steht symbolisch für die Klimakrise"

Sie halten den Wald besetzt und leben in Baumhäusern 20 Meter über dem Boden eine antikapitalistische Gesellschaftsutopie. Die Umweltschützer im Hambacher Forst haben ein gemeinsames Ziel, aber nicht den einen Weg, um dorthin zu gelangen. Jeder agiert hier, wie er es für richtig hält. Mit Kunstaktionen, Blockaden oder Steine werfen. Wie steht es um die Protestkultur in Deutschland, 50 Jahre nach dem Revoltenjahr 1968? Ist die heutige Jugend, die Generation der "Millennials", doch gar nicht so unpolitisch, wie ihr lange vorgeworfen wurde?

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk