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StartseiteMikrokosmos050 Gespielte Welten16.11.2018, 19:15 Uhr

Mikrokosmos050 Gespielte Welten

Eine Katastrophe hat den Planeten Erde vor langer Zeit unbewohnbar gemacht. Die letzten Überlebenden konnten sich unter der Oberfläche in Sicherheit bringen, wo sie eine hierarchische Gesellschaft aufgebaut haben. Was sich nach dystopischer Fantasie anhört, wird beim Live-Rollenspiel für drei Tage Realität.

Von Jakob Schmidt

(Jakob Schmidt)
Die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen (Jakob Schmidt)
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200 Teilnehmende treffen sich dann in einer verlassenen Fabrikhalle im Ruhrgebiet, um die Außenwelt hinter sich zu lassen. Für die Geschichte gibt es kein festgelegtes Drehbuch. Die komplexe Handlung aus Korruption und Intrige improvisieren alle gemeinsam während des Spiels, allerdings auf Basis vorgegebener Regeln. Drei Tage lang legen die Spielenden ihre privaten Identitäten ab und werden ganz zum selbstgewählten Charakter in dieser postapokalyptischen Welt. Sie schlafen, essen, leben in ihren Rollen und verinnerlichen so die fiktive Gesellschaftsordnung. Ihr Publikum sind sie dabei selbst. Es gibt keine Unbeteiligten. Und je mehr Zeit vergeht, desto stärker verwischen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Aus Spiel wird Ernst und die Möglichkeit, unsere Weltordnung mit neuen Augen zu sehen.

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