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MikroplastikBelastungen in Schneeproben von Bayern bis zur Arktis

Ein Schiff fährt auf dem Eisfjord Ilulissat in Grönland.  (picture alliance / Julia Wäschenbach/dpa)
Eisfjord Ilulissat in Grönland (picture alliance / Julia Wäschenbach/dpa)

Auch in entlegenen Gegenden wie der Arktis weist Schnee inzwischen hohe Konzentrationen von Mikroplastik auf.

Das zeigen Untersuchungen von Forschern des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Science Advances" veröffentlicht wurden. Danach gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sich feinste Kunststoffteile durch die Atmosphäre verbreiten und dann mit dem Schnee aus der Luft ausgewaschen werden. Die höchste Mikroplastikmenge wurde an einer Landstraße in Bayern mit 154.000 Partikeln pro Liter gefunden, in der Arktis betrug der Wert knapp ein Zehntel davon.