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Mit Corona-HilfspaketUS-Kongress bewilligt Milliarden für erneuerbare Energien

Das Bild zeigt ein Sonnenwärmekraftwerk der Sunray Energy Inc. in der Mojave-Wüste Südkaliforniens (picture-alliance / dpa / imageBROKER / Jim West)
Bald mehr hiervor? Sonnenwärmekraftwerk in der Mojave-Wüste in Südkalifornien (picture-alliance / dpa / imageBROKER / Jim West)

Der US-Kongress hat Milliarden für die Entwicklung erneuerbarer Energien bewilligt und eine Reduzierung der FKW um 85 Prozent beschlossen.

Die Gelder sind Teil des Corona-Hilfspakets und wurden von Noch-Präsident Trump unterschrieben – wie DLF-Journalistin Heike Wipperfürth vermutet wahrscheinlich unbewusst. Die Verquickung völlig verschiedener Gesetzesvorhaben sei in Washington eine übliche Methode, um Mehrheiten im US-Kongress auszuhandeln.

"Radikale Abkehr" von Trump-Politik

Jeff Thaler, Professor für Umweltrecht an der Universität von Maine, sieht in den jetzigen Beschlüssen eine radikale Abkehr von der Politik der Trump-Regierung, die Klimaerwärmung zu leugnen: „Das ist die größte finanzielle Anstrengung, die unsere Bundesregierung seit Jahren unternimmt, um saubere Energie zu fördern und den Klimawandel zu bekämpfen. Das ist sehr wichtig, weil sie unter einem republikanischen Präsidenten und Senat gemacht wurde.“

Laut Corona-Hilfspaket hat der US-Kongress konkret 35 Milliarden Dollar für die Entwicklung erneuerbarer Energien bewilligt und zusätzlich die schrittweise Reduzierung der FKW in den nächsten 15 Jahren um 85 Prozent beschlossen. Das US-Beratungsunternehmen Rhodium Group schätzt, so könnte das Land bis 2035 rund 950 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen.

Pläne für internationale Konferenz

Der künftige US-Präsident Biden hat versprochen, nach seinem Amtsantritt am 20. Januar als Nachfolger von Donald Trump zwei Billionen Dollar in Strom aus sauberen Energien zu investieren. Und John Kerry will als neuer Sonderbeauftragter für Klimapolitik der Biden-Regierung spätestens Ende April dazu eine internationale Konferenz einberufen.

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Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.