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Mittelalterlicher KulturschatzNimweger Museum zeigt Gebetbuch der Maria von Geldern

Das Gebetbuch der Maria von Geldern (21.2.2018). (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)
Das Gebetbuch der Maria von Geldern (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)

Das niederländische Museum Het Valkhof in Nimwegen zeigt 40 Seiten des mittelalterlichen Gebetbuchs der Maria von Geldern.

Jahrzehntelang lag der berühmte Kulturschatz in Berlin unter Verschluss. Es sei das erste und wohl letzte Mal, dass die Öffentlichkeit das Gebetbuch in diesem Umfang sehen könne, sagte Museums-Direktorin Hedwig Saam. Die Ausstellung "Ich, Maria von Geldern. Die Herzogin und ihr berühmtes Gebetbuch" ist bis zum 6. Januar 2019 zu sehen. Das rund 1.200 Seiten umfassende und mit über 100 Miniaturen reich verzierte Gebetbuch ist einer der größten Kunstschätze des Mittelalters. Es wird zur Zeit in der Berliner Staatsbibliothek vollständig restauriert.

Die französische Prinzessin Maria d'Harcourt (1380-1429) heiratete 1405 den Herzog von Geldern und Jülich. Diese Region zwischen Zwolle, Aachen, Arnheim, Nimwegen und Bonn war im 15. Jahrhundert ein blühendes und wohlhabendes Kulturzentrum.