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MittelmeerItalien fordert Deutschland auf Verantwortung zu übernehmen

Dieses am 04.04.2019 von der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye zur Verfügung gestellte Foto zeigt Migranten, die sich nach der Rettung in den Gewässern vor Libyen auf dem Rettungsschiff «Alan Kurdi» ausruhen. (Sea-eye.org/Fabian Heinz/AP/dpa-Bildfunk )
Das Rettungsschiff "Alan Kurdi" sucht einen sicheren Hafen. (Sea-eye.org/Fabian Heinz/AP/dpa-Bildfunk )

Nach der Rettung von 64 Migranten aus dem Mittelmeer vor Libyen sucht das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" weiter einen sicheren Hafen.

Die italienische Regierung forderte Deutschland auf, die Verantwortung für das Schiff zu übernehmen. Innenminister Salvini twitterte, die Crew solle doch nach Hamburg fahren. Rom hatte erklärt, die Fahrt in italienische Gewässer sei eine Gefährdung der nationalen Sicherheit. Auch Malta will das Schiff nicht anlegen lassen. Nach Angaben der Rettungsorganisation Sea-Eye hat das Schiff nun Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen. Man sei im engen Kontakt mit dem Auswärtigen Amt in Berlin.