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StartseiteHörspielFrost22.09.2018

MitternachtskrimiFrost

Nate und Sara wollen weg aus Minnesota. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, in Reno ein neues Leben zu beginnen. Das Paar macht sich auf den Weg über die Interstate, doch sie kommen nicht weit. Vielleicht hätten sie nicht mitten im Winter aufbrechen sollen.

Von John Rector

Regisseurin Irene Schuck bei den Aufnahmen im Studio (Deutschlandradio - Sandro Most)
Regisseurin Irene Schuck bei Aufnahmen im Studio (Deutschlandradio - Sandro Most)

Mit all ihrer Habe im Kofferraum fahren Nate und Sara Richtung Süden. Sara ist schwanger, Nate wird von der Polizei gesucht. In einem Diner an der Tankstelle bittet sie ein erbärmlich hustender Mann, ihn gegen ein paar Hundert Dollar bis nach Omaha mitzunehmen, weil sein Cadillac nicht mehr anspringt. Auf der Fahrt erzählt der Fremde, sein Name sei Syl und er sei von Beruf Streitschlichter. Für eine weitere Unterhaltung ist Syl zu schwach. Außerdem muss sich Nate aufs Fahren konzentrieren, da der Schneesturm immer heftiger wird. Bald ist die Straße nicht mehr passierbar, und der Fremde beginnt zu delirieren. Er faselt von einer Grace und Geld, das sie nicht bekommen soll.
Von einem abgelegenen Motel aus will das junge Paar einen Arzt für Syl herbeirufen, doch wegen eines Stromausfalls funktioniert das Telefon nicht. Allerdings braucht Syl auch keinen Arzt mehr. Die Ursache seines Todes sehen Sara und Nate, als sie Syls blutdurchtränktes Hemd öffnen: eine Schusswunde im Bauch. In Syls Rucksack finden sie einen Revolver mit Schalldämpfer - und 20.000 Dollar. Herrenloses Geld? Mit Sicherheit nicht.
Während Nate auf dem Parkplatz überlegt, was sie nun tun sollen, entdeckt er einen Schuppen, in dem eindeutig Crystal Meth gekocht wird. Jetzt sitzen sie in diesem Motel mitten im Nirgendwo fest - und haben auch noch die Leiche am Hals.

Aus dem amerikanischen Englisch von: Katharina Naumann
Bearbeitung und Regie: Irene Schuck
Mit Nico Holonics, Laura Maire, Wolfgang Pregler, Martin Rentzsch, Cristin König, Swetlana Schönfeld, Gerd Wameling u.a.

Produktion: Dlf Kultur 2018
Länge: ca. 54'

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