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Morddrohungen HessenBürgermeister lässt sich nicht verunsichern

Beamte der Spurensicherung stehen am 04.01.2016 in Dreieich (Hessen) vor den zerstörten Scheiben einer Flüchtlingsunterkunft. (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)
Beamte der Spurensicherung stehen am 04.01.2016 in Dreieich (Hessen) vor den zerstörten Scheiben einer Flüchtlingsunterkunft. (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Durch den Drohbrief an mehrere hessische Kommunalpolitiker will sich der Bürgermeister von Neu-Isenburg, Hunkel, nicht einschüchtern lassen.

Im Deutschlandfunk sagte der Lokalpolitiker, hier habe jemand versucht, wegen der Flüchtlingspolitik Ängste zu schüren. Dadurch fühle er sich allerdings noch mehr motiviert, Menschen in Not zu helfen. - Hunkel hatte wie andere Politiker einen Drohbrief erhalten, in dem er dazu aufgefordert wird, sich nicht mehr so stark für Muslime einzusetzen. Andernfalls werde man - so wörtlich - mit Erschießungen bei Angehörigen dieser Volksgruppe beginnen. Der hessische Staatsschutz, der die Briefe geprüft hat, geht nicht von einer akuten Bedrohung aus.