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Mosaic-ExpeditionEisscholle der Forschungsstation zerbrochen

Teilnehmer der MOSAIC-Expeditionsetappen leg2 und leg3 gehen vom Versorgungseisbrecher Kapitan Dranitsyn aus über das Eis zur Polarstern  (Michael Gutsche/Alfred-Wegener-Institut)
Die "Polarstern" auf der jetzt zerbrochenen Eisscholle zu Beginn der Expedition (Michael Gutsche/Alfred-Wegener-Institut)

Im Nordpolarmeer ist die Eisscholle zerbrochen, auf der sich das Forschungscamp der Mosaic-Mission befand.

Wie das Alfred-Wegener-Institut mitteilte, war die Entwicklung erwartet worden; das Camp sei am Tag zuvor abgebaut worden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten ihr Forschungsschiff vor rund zehn Monaten gezielt auf der Scholle festfrieren lassen und waren so rund 1.700 Kilometer durch das Nordpolarmeer gedriftet.

Die Bruchstücke der Eisscholle befinden sich rund fünf Kilometer von der Eiskante in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen entfernt. Für die kommenden Tage erwartet das Forschungsteam, dass die Bruchstücke in den Nordatlantik hinaustreiben und dort schmelzen. Es sei gelungen, den Lebenszyklus der Scholle bis zu ihrem Ende zu begleiten, erklärte der Expeditionsleiter. Jetzt stehe das letzte noch fehlende Puzzlestück im Jahreszyklus des arktischen Meereises im Fokus: das beginnende Gefrieren am Ende des Sommers.