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StartseiteHintergrundMoskaus "blutige Wunde"27.12.2004

Moskaus "blutige Wunde"

Vor 25 Jahren marschierte die Sowjetarmee in Afghanistan ein

<em>Die haben uns nur an den Mutterflüchen erkannt, die unsere Jungs pausenlos vor sich hinbrüllten... Das war so eine Art Verteidigungsreflex bei denen... 'Aha’, sollte das heißen, 'hier ist’n eigener Mann...’</em>

Von Robert Baag

Sowjetische Truppen ziehen 1989 aus Afghanistan ab (AP)
Sowjetische Truppen ziehen 1989 aus Afghanistan ab (AP)
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Vor 25 Jahren marschieren sowjetische Soldaten in Afghanistan ein

Der 27. Dezember 1979 - kurz nach 19 Uhr Ortszeit. In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat der Sturm auf den Darulaman-Palastkomplex begonnen, in dem sich der Präsident des Landes verschanzt hat. Major Michail Romanov vom sowjetischen Geheimdienst KGB befehligt das Kommandounternehmen der Spezialeinheit "Alfa". Sein Auftrag ist klar: Der afghanische Präsident Hafizullah Amin ist zu liquidieren. An diesem Unternehmen beteiligt sich auch das so genannte "muslimische Bataillon" des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU, das in afghanische Uniformen gesteckt wurde, um die Amin-treuen Wachmannschaften leichter zu überrumpeln.
In der unübersichtlichen Situation des Sturmangriffs beschießen sich die sowjetischen Kommandosoldaten aber sogar gegenseitig. Romanovs Männer führen ihren Befehl ohne zu zögern aus - sie spüren Amin im zweiten Stock des Gebäudes auf und erschießen ihn. Und zwar "kollektiv" - wie die Sprachregelung bei der KGB-Einheit "Alfa" lautet.
Es ging so schnell, berichtet Romanov Jahre später vor Journalisten - sie hätten Amin völlig überrascht...

Er trug Unterwäsche. Er versuchte über den Korridor in Richtung Kantine zu flüchten. Ich glaube, er wollte zum Aufzugsschacht. Wir haben vermutet, dass dort vielleicht ein unterirdischer Gang war. - Dann, als es vorbei war mit Amin, fing ein lautes Geheul und Jammern all dieser Frauen dort an. Wir verstanden nichts. Nur ein Wort war immer wieder zu hören: ...Amin.... Amiiin..."

Die Trauer über Amins gewaltsamen Tod hielt sich in Grenzen - national wie international. Er war als blutiger Diktator berüchtigt und verhasst. Aber als kurz darauf sowjetische Soldaten aus den mittelasiatischen Sowjetrepubliken Turkmenistan und Usbekistan in Afghanistan einrollten und das Land besetzten, war der Schock groß. Weltweit war die Weihnachtsruhe plötzlich vorbei.

US-Präsident Jimmy Carter machte umgehend klar, dass die UdSSR mit ihrer Invasion die internationale Lage schlagartig verändert hatte. Schon wenige Tage später, Anfang Januar, griff er die sowjetische "Nummer 1", den damals mächtigsten Mann der UdSSR, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Leonid Breschnjew, öffentlich scharf an:

Das, was Breschnjew mir antwortete, war völlig unzureichend. Er gab vor, Moskau sei um Hilfe gerufen worden, um Afghanistan vor einer Bedrohung durch ein drittes Land zu schützen. Das war offenkundig falsch. Denn Präsident Amin, der die Sowjets angeblich gerufen hat, wurde nach dem Coup ermordet. Breschnjew hat auch behauptet, dass die sowjetischen Truppen abgezogen werden, wenn sich die Lage stabilisiert habe und die Bedrohung Afghanistans vorüber sei. Das" - so erklärte Carter - "sind für mich unzureichende und irreführende Antworten. Alle Regierungen" - fuhr der Präsident fort - "müssten der sowjetischen Führung in den nächsten Tagen deutlich zu verstehen geben, dass sie den Weltfrieden weder in Afghanistan noch anderswo verletzen darf, ohne mit schwerwiegenden politischen Konsequenzen rechnen zu müssen!

Nach einer NATO-Ratssitzung noch in den letzten Dezembertagen 1979 erklärte der damalige Generalsekretär Joseph Luns:

Bei den Beratungen habe ich erneut meine Überzeugung unterstrichen, dass die bewaffnete sowjetische Aggression gegen Afghanistan eine Verletzung des Völkerrechts sowie eine Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Ich möchte betonen, dass die Sowjetunion damit zum ersten Mal in einem Land außerhalb des Ostblocks ihre Militärmacht so direkt und massiv eingesetzt hat.

Knapp zehn Jahre sollte es dauern, bis der letzte sowjetische Soldat das Land am Hindukusch verlassen haben würde. Rund 1,2 Millionen Tote würden zu beklagen sein - davon etwa 14 000 tote Sowjetsoldaten.

Zum Jahreswechsel 79/80 hielt aber das Rätselraten an, weshalb die Sowjetunion sich auf einmal zu diesem Schritt entschlossen hatte und in Afghanistan einmarschiert war. Und bald fiel auch schon das Stichwort "Erdöl". Matthias Uhl vom Institut für Zeitgeschichte/Außenstelle Berlin:

Sobald die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert war, wurden dann natürlich die größten Schreckgespenster an die Wand gemalt von bestimmten westlichen Kreisen. Denn zum einen bestand die Gefahr, dass man sagte: jetzt marschiert die Sowjetunion zum Indischen Ozean durch, jetzt möchte sie endlich einen Zugang an die Ölquellen bekommen, jetzt möchte sie quasi die Ölströme Asiens und Arabiens kontrollieren - und hier sahen die Amerikaner den eigentlichen Grund zum Eingreifen. Die wollten halt ihre geopolitische und geostrategische Situation weiter stabilisieren und sahen quasi diese durch den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan bedroht, während es der Sowjetunion im Prinzip wirklich darum ging, ihren Einfluß in Afghanistan zu sichern. Sie hat also keine weitergehenden Expansionsziele verfolgt. Das zeigt zum einen der vergleichsweise geringe Kräfteeinsatz in Afghanistan. Dass es also wirklich primär darum ging, Afghanistan von innen her zu sichern und zu stabilisieren, dass auch die eingerückten Truppen zum großen Teil also drittklassig waren und gar nicht auf eine weitere Konfrontation eingerichtet schienen.

Der Moskauer Journalist und Militärfachmann Alexander Gol’c bringt die Entscheidung der sowjetischen Führung auf eine verblüffend einfache Formel, die sich aber in inzwischen veröffentlichten Dokumenten nachweisen lässt:

Dieser ganze 10 Jahre andauernde Krieg fand nur deswegen statt, weil ein sehr alter Mann - der für Ideologie zuständige Michail Suslov - einem noch älteren Mann - nämlich Leonid Breschnjev - gesagt hat: 'Genosse Generalsekretär, noch ein Land - Afghanistan - hat jetzt den Weg des Sozialismus eingeschlagen.

Dmitrij Olschanskij - damals in der sowjetischen Außenpolitik zuständig für Afghanistan - nennt noch einen weiteren Verantwortlichen für den Einmarschbefehl:

Der Verteidigungsminister, Marschall Ustinov, der gehört in allererster Linie dazu." - Der habe die Interessen des 'WePeKa’vertreten, des so genannten militär-industriellen Komplexes. - "Generale" - so die Erfahrung Olschanskijs: "Generale brauchen den Krieg. Damit neue Sterne auf die Schulterklappen kommen. Im Frieden ist ein General nur ein einfacher Mann, verliert seine Qualifikation, macht keine Karriere...

Als entschiedener Gegner des Afghanistan-Abenteuers erweist sich ausgerechnet Jurij Andropov, damals der Vorsitzende des "Komitees für Staatssicherheit der UdSSR", des KGB also - noch einmal der Historiker Matthias Uhl:

Andropov war sehr bewusst - vor allem durch die zahlreichen außenpolitischen Kontakte des KGB - dass diese Invasion einen massiven Imageverlust für die Sowjetunion bedeuten würde. Das schien Andropov als Einzigem von Anfang an klar, dass also der Einmarsch das Ende der Entspannungspolitik bedeuten würde, dass eine neue Konfrontationsphase mit den USA beginnen würde. Und er warnte immer wieder vor den politischen Risiken dieses Einsatzes.

Aber: Andropovs Meinung setzt sich nicht durch. - Immer öfter ertönt nun für die Soldaten des so genannten "Begrenzten Kontingents der Sowjetischen Streitkräfte in Afghanistan" das Schreckenssignal "Kompanie-Alarm"...

"Wir rücken dort ein im Rahmen einer friedensstiftenden Mission, um mitzuhelfen, das afghanische Volk vor einem möglichen Überfall zu verteidigen." So habe ihr Befehl gelautet, erinnert sich Panzeroffizier Jurij Schatalin, der damals - im Dezember 1979 - mit seiner Einheit aus der Sowjetrepublik Turkmenistan über die afghanische Grenze in Richtung der Provinzhauptstadt Herat gerollt war. Irgendwelche Aufträge für Aufgaben im Inneren Afghanistans habe im übrigen niemand erteilt.

Für den Ex-Panzer-Offizier Alexandr Pantschenko war auch sofort klar, weshalb er in Afghanistan kämpfen sollte - der heute in Deutschland lebende Afghanistan-Veteran zweifelt so recht bis jetzt nicht an seinem damaligen Befehl:

Damit Amerika nicht neben dem Territorium der Sowjetunion auftaucht. - Und: Als wir nach Afghanistan kamen, fanden wir ein Land vor, das wie im 13. Jahrhundert lebte. Die Bauern dort bestellten ihr Land noch mit Holzpflügen. Kein Fernsehen, kein elektrisches Licht, nichts gab es da!- Geheizt haben die so, dass der Rauch durch ein schwarzes Loch in der Zimmerdecke abzog. Rumgelaufen sind die nackt und barfuss. - Zuerst waren’s ja die Engländer... Und dann haben wir, die Sowjetunion, versucht, die Zivilisation dort hinzubringen. - Alles umsonst, alles vergeblich!

Aber - Afghanistan ist spezifisch, ist in seiner langen Geschichte nie für immer von Fremden erobert worden. Selbst viele marxistisch inspirierte Afghanen, die damals mit Hilfe der Sowjetunion den Sozialismus nach Afghanistan hatten bringen wollen, sehen heute ihr Scheitern vergleichsweise nüchtern - so wie Guljam Mohammed, ein in Moskau im Exil lebender, ehemeliger hoher Funktionär der pro-sowjetischen "Chalq"-Partei, der so genannten "Volkspartei":

Unsere Revolutionäre lernten den Marxismus-Leninismus nach den sowjetischen Filmen, die man bei uns in den Kabuler Kinos zeigte. Und dann wollten sie bei uns dasselbe machen, was man dort sah: 'Gegner musst du vernichten! Sonst hast du keine Ruhe.’ - Aber: Afghanistan ist nicht Europa! Jeder tote Feind hat hunderte Angehörige, die dem Staat diesen Tod nie im Leben verzeihen werden. - Einen Menschen zu töten, heißt automatisch: Hunderte andere Menschen werden zu Feinden, zu unversöhnlichen Feinden des Staates.

Aber genau diese Einsicht fehlte dem eben gestürzten, einst selbst durch einen Putsch an die Macht gelangten und wegen seiner blutigen Repressions-Herrschaft beim Volk zutiefst verhassten Hafisullah Amin und seinem Regime:

Amin hatte merkwürdige Angewohnheiten", weiß sein damaliger sowjetischer Berater Wassilij Safrontschuk zu berichten und erinnert sich weiter: "Die Unterdrückungsmaßnahmen etwa hat er sehr virtuos begründet. Er bezog sich dabei auf Stalin. Und sagte uns: 'Na, was ist denn? Hat vielleicht der Genosse
Stalin seine Revolution mit weißen Handschuhen gemacht?’


"Die Mullahs sagen: Es liegt nur in Allahs Hand, die Armen reich und Reiche arm zu machen. - Wenn wir" - so weiß der Ex-Funktionär und Moskau-Exilant Guljam Mohammed heute - "dies künstlich ändern wollen, dann heißt das: Wir handeln gegen den Willen Allahs."
Und den breiten Widerstand gegen solch ein Projekt bekamen er, seine sowjetisch unterstützten Mitstreiter sowie die Invasoren der Sowjetarmee jahrelang nicht unter Kontrolle...

Wach-Abteilung - Richt Euch! - Die Überlebenden der diensttuenden Schicht melden sich zurück - Es meldet: Der Stellvertreter des Abteilungskommandanten, Leutnant Mersichin. - Ich wünsche Gesundheit, Genosse Kommandeur!

Die Kriegsführung war grausam - auf beiden Seiten. Und am stärksten litt die Zivilbevölkerung. Mehrere Millionen Flüchtlinge wurden am Ende gezählt.

Aber schon im Januar 1980, wenige Tage nach dem sowjetischen Einmarsch, hatte sich der afghanische Widerstand formiert - und damals schon prophezeite Azimullah Mudschadedi, der Sprecher der "Afghanischen Nationalen Befreiungsfront":

Ja,ganz sicher können wir eine Guerilla-Krieg führen. Wir können eine Menge anderer Dinge tun, die wir hier öffentlich nicht erwähnen können. Aber sie werden eines Tages in den Nachrichten hören, dass die Russen große Schwierigkeiten bekommen werden, Afghanistan zu unterwerfen. Denn die Russen sollen nicht glauben, dass Afghanistan ein hilfloses Land ist. Oder dass die Nation und ihre religiöse Kraft erlahmt sind. Für einen allgemeinen Volksaufstand oder eine Revolution braucht man keine Panzer, keine Mörser und keine Kanonen und keine schwere Artillerie.

"Kriege", erwidert der russische Militärexperte Aleksandr Gol’c und lächelt dabei ein wenig ironisch, weil er einen marxistischen Lehrsatz zitiert: "Kriege werden oft als 'religiös’ erklärt - aber einen religiösen Grund haben sie nie!"
Dafür aber haben sie meist einen handfesten ökonomischen Hintergrund, und dies war hier auch der Fall - bis hinunter zum einfachen, sowjetischen Soldaten. Ungerührt erinnert sich noch heute der damalige Fallschirmjäger Jurij Klimenko:

Diejenigen Einheiten, die sich öfters zu Einsätzen gemeldet haben, hatten größere Chancen, etwas - sagen wir - "dazuzuverdienen". Also im Klartext: Die konnten plündern. Denn in den afghanischen Dörfern, wo wir, hm, "gearbeitet" hatten, dort, tja, na ja: Dort brauchten die Bewohner die Sachen anschließend nicht mehr.
Wenn also unsere Einheit nach so einem Einsatz wieder ins so genannte "Winterquartier", in die Basis zurückkam, bei uns war das der Flughafen von Kundus, dann gingen wir sofort zu unseren "Kutschern", den Transportfliegern, die uns den Wodka aus der Heimat lieferten. - Und das war damals der Wechselkurs: Für einen erbeuteten Doppeldeck-Cassetten-Recorder von uns - gab’s acht Flaschen Weizen-Wodka von denen...


Seine Sicht der Dinge, sozusagen aus der Vogelperspektive, hat jetzt, im Abstand von 25 Jahren auch Karen Karagesjan, einst außenpolitischer Mitarbeiter im Zentralkomitee der KPdSU, der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Karagesjan - in den achtziger Jahren auch enger Berater des letzten sowjetischen Staatsoberhaupts Michail Gorbatschow - macht eine nachdenklich stimmende Bilanz auf:

Dieser Krieg hat zwei Seiten gehabt - eine politische und eine militärische, oder: militärisch-wirtschaftliche. - Soweit ich weiß, hat dieser Krieg unser Land jährlich 6 Milliarden Rubel gekostet. Aber das Schlimmste war natürlich: die Opfer! Die Menschen! Praktisch 14000 gestorben. Aber 10-tausende - vielleicht 100 000-de wurden Krüppel. Ich spreche nicht mehr vom psychologischen Faktor. Damals hat man das erst entdeckt. Früher hat man daran überhaupt nicht gedacht. Soldat ist Soldat! Muss angreifen, muss töten, sieht Tod, sieht Mord... dass die Menschen psychologisch dadurch angegriffen werden, daran hat man überhaupt nicht gedacht. - Und dann wurde es klar: Die Russen haben ja auch ihre Partisanen im Zweiten Weltkrieg gehabt, dass der Partisanenkrieg, praktisch in diesem Fall 'Volkskrieg’ nicht zu gewinnen ist.

Hannes Adomeit, außen- und sicherheitspolitischer Experte bei der Berliner Stiftung für Wissenschaft und Politik, geht bei seiner Bewertung des Afghanistan-Abenteuers noch einen Schritt weiter. Er findet - bezogen auf den weiteren inneren Prozess innerhalb der Sowjetunion - vor allem...,

...dass diese beiden Fehlschläge, nämlich in Europa 'Nachrüstung’ und in Afghanistan das so genannte 'revolutionäre Engagement’ und die Zusammenarbeit mit den revolutionären Bewegungen, dass diese beiden Fehlschläge sehr dazu beigetragen haben, das in die Wege zu leiten, das als das neue politische Denken’ bezeichnet worden ist. Und es ging darüber hinaus in eine grundsätzliche Kritik des außen- und sicherheitspolitischen Ansatzes der Sowjetunion: Wenn es zutrifft, dass es nicht möglich ist, militärische Macht in politischen Einfluss umzumünzen - wozu ist es dann gut, diese erheblichen Gelder in die Rüstung zu stecken?

Für die weitere Entwicklung speziell in Afghanistan in den achtziger und neunziger Jahren zieht Adomeit allerdings schlechte Noten heraus - und vergibt sie sowohl an die damalige Sowjetführung als auch an die USA, die von Anfang an auf den anti-sowjetischen Widerstand in Afghanistan gesetzt hatten. Dies - so Adomeit - hatte zum Ergebnis...

...dass die radikal-islamistischen Strömungen Auftrieb bekommen haben im Zuge eben des Kampfes gegen die Invasoren und natürlich - das ist der zweite Gesichtspunkt - dass die USA zum Entstehen der Taliban beigetragen haben. Denn sie haben ja dann über Pakistan im Rahmen des Ost-West-Konfliktes diese religiösen, auch fundamentalistischen Strömungen mit Waffen unterstützt. Sie haben also zusammen praktisch mit der Sowjetunion zu diesem Problem beigetragen, mit dem wir heute alle konfrontiert sind.

"Dies ist die volle Wahrheit, dass dieser Krieg mit unserem Gold ausgefochten wurde - aber mit ihrem Blut!" Frank Anderson nennt sich der Mann, der dies sagt. Er muss es eigentlich wissen. Denn er war damals für Afghanistan zuständig - und: Er war Mitarbeiter im amerikanischen Geheimdienst CIA.

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