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StartseiteSonntagsspaziergangAm Fuße des Vulkans, 40 Jahre nach dem Ausbruch09.08.2020

Mount St. HelensAm Fuße des Vulkans, 40 Jahre nach dem Ausbruch

Generationen von US-Pfadfindern lernten am Fuße des Mount St. Helens schwimmen und fischen. Vor 40 Jahren allerdings erwachte der idyllisch gelegene Vulkan und brach aus. Er tötete alles und jeden im Umkreis vieler Meilen. Das prägte das Gebiet, heute ein National Monument, für Jahrzehnte.

Von Dieter Wulf

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Der Mount St Helens, wie meistens von Wolken umgeben (picture alliance / dpa / Ted S. Warren)
Der Mount St Helens, wie meistens von Wolken umgeben (picture alliance / dpa / Ted S. Warren)

"Wir blicken hier über den Silbersee und da hinten an dem grünen Streifen hinter dieser Wolkenbank da liegt der Mount Saint Helens", erklärt mir Penny Rose von Evergreen Escape Tours, einer kleinen Agentur in Seattle, Washington, die außergewöhnliche Touren im amerikanischen Nordwesten anbietet.

Ich bin mit ihr für die Mount-St.-Helens-Tour verabredet. Von Seattle aus fährt man etwa anderthalb Stunden auf dem Highway nach Süden Richtung Oregon. Dann biegt man bei Castle Rock auf die Landstraße Richtung Osten. Von hier aus geht es nur noch bergauf. Kurz nach dem Abzweig haben wir uns am Silver Lake verabredet, wo mir Penny Rose zum Beginn unserer Tour erst mal einige Bilder zeigt.

"Ich werde erst mal versuchen, Dir einige Dinge zu zeigen, die Du heute nicht wirst sehen können, und eins davon ist, wie der Berg ursprünglich aussah. Stell Dir einfach eine kleinere Version des Mount Fuji vor, ein Stratovulkan der sich aus vielen vielen Schichten gebildet hat. Ein sehr, sehr junger Vulkan im Pazifischen Ring."

Die ganze nordöstliche Seite explodierte

Den sogenannten pazifischen Feuerring bilden hunderte Vulkane von der amerikanischen Westküste bis nach Asien. Und der Mount Saint Helens ist einer davon, vielleicht der bekannteste. Auf dem ersten Bild, das Penny Rosemir zeigt sieht man einen klassischen Vulkan, ein Berg deutlich über 3.000 Meter hoch, der obere Teil schneebedeckt. Ein historisches Foto, vor dem großen Ausbruch.

Der Vulkan im Jahr 1980, circa sechs Wochen vor dem Ausbruch (picture alliance / AP Images / NASA)Der Vulkan im Jahr 1980, circa sechs Wochen vor dem Ausbruch (picture alliance / AP Images / NASA)

"Als er ausbrach, 1980, war das an der Nordseite. Wir sind hier im Westen und die ganze nordöstliche Seite rutschte ab und explodierte. Am Ende entstand daher diese Hufeisenform. Wir sind also hier im Westen und fahren jetzt Richtung Norden und können dann hoffentlich dort hineinsehen."

Bei diesem Ausbruch verlor der Vulkan etwa 500 Meter an Höhe. Vermutlich der bis heute am besten dokumentierte Vulkanausbruch überhaupt. Zwei Jahre später erklärte der amerikanische Kongress den oberen Teil das Mount Saint Helens zum National Monument und eine Straße, der in den 90er-Jahren gebaute Spirit Lake Memorial Highway führt fast bis zum Gipfel. Da wollen wir hin, aber machen auf dem Weg erst noch mal eine Pause oberhalb des Toudle River.

Der Fluß Toudle kommt runter vom Mount Saint Helens. Er speist sich von Gletschern und Schneefeldern an den Hängen des Vulkans Richtung Norden. Von uns aus gesehen blicken wir nach Süden und das Tal mit dem Fluß Toudle ist etwa 60 Meter unter uns.

Wie die Lodge im Schlamm versank

Wir sind an dieser Stelle noch weit über 60 Kilometer vom Krater entfernt, trotzdem, erklärt mir Penny Rose, hat es die Landschaft selbst hier bis heute verändert.

Dem Ausbruch gingen Schlammlawinen voraus (picture alliance / AP Images / Jack Smith)Dem Ausbruch gingen Schlammlawinen voraus (picture alliance / AP Images / Jack Smith)

"Wenn wir nach Süden sehen, wo die Nordseite war, und als der kollabierte, entstand eine riesige Schlammlawine, von der Leute sagen, es hörte sich an wie ein Güterzug, der sich mit hundert Sachen ins Tal wälzte, alles zerstörte und im Tal eine Schlammschicht von etwa 80 Metern Höhe hinterließ. Nachher werden wir eine Wanderung machen über einen Pfad, wo Du Dir das ganz aus der Nähe wirst ansehen können. Du wirst dann auf diesem Schlamm wandern."

Doch dazu später. Jetzt genehmigen wir uns erst mal ein Picknick im Grünen mit Blick aufs Tal. Penny hat alles bestens vorbereitet. Es gibt Tee und Schokoladenplätzchen.

"Ich glaub, ich nehm auch was. Was kann es Schöneres geben als einen Tee am Flussufer hier im Nordwesten?"

Laacher See in Rheinland-Pfalz (imago / blickwinkel) (imago / blickwinkel)Eruption am Ende der Eiszeit verwüstete weite Teile Europas
Vor rund 13.000 Jahren brach in der heutigen Eifel der Laacher Vulkan aus – eine gewaltige Eruption, die um ein Vielfaches stärker war als die des Mount St. Helens 1980. Welche Folgen die Katastrophe von damals für die Menschen in Europa gegen Ende der Eiszeit hatte, haben nun Wissenschaftler rekonstruiert.

Von hier geht es weiter bergauf, weiter Richtung Mount Saint Helens zur Eco Lodge, dem einzigen Ort hier an der Nordseite des Vulkans, wo man als Tourist übernachten kann. Hier bin ich mit Mark verabredet, dem Betreiber der Eco Lodge und einer der wenigen Augenzeugen, der davon erzählen kann, wie es war, als der Vulkan erwachte.

"Ich bin Mark Smith, das jüngste Mitglied der Smith-Familie die die Lodge am Spirit Lake betrieb, vor und nach der Explosion. Das einzige Problem nach der Explosion war, dass unsere Hütte unter einer 200 Meter dicken Schicht aus Schlamm, Geröll und Gestein lag."

Mark, Anfang 60, dicker Schnäutzer und breite Hosenträger ist im wahrsten Sinne ein Kind des wilden Westens. Seine Familie lebt seit Generationen hier am Berg.

Wir hatten ein Restaurant, ein Cafe, 10 Zimmer. Nicht groß aber es war in den 40er-Jahren gebaut und wir waren einer der wenigen privaten Anbieter.

Über den "Killervulkan" gab es schon 1981 einen Spielfilm dieses Namens (picture alliance / United Archives)Über den "Killervulkan" gab es schon 1981 einen Spielfilm dieses Namens (picture alliance / United Archives)

"Als wäre es das Ende der Welt"

Seit über zwei Monaten hatte der Vulkan im Frühjahr 1980 mit Aktivitäten auf sich aufmerksam gemacht. Vulkanologen aus dem ganzen Land waren angereist, eine rote Zone war eingerichtet, innerhalb derer man evakuiert wurde. Auch Mark und seine Familie. Dann aber schien der Berg sich zu beruhigen, und man erlaubte den Bewohnern am 17. Mai, einem Samstag, tagsüber raufzufahren, um nach den Häusern zu sehen, erinnert sich Mark.

"Meine Mutter war die einzige in unserer Familie, die nicht rauffuhr. Ich hab zwei Schwestern, einen Bruder, und mein Vater, aber sie war nervös und wollte da nicht rauf. Aber sie bat uns die Familienfotos aus der Hütte mitzubringen.

Das machten sie auch, gingen aber noch zu Nachbarn, die Fotos ließen sie liegen, denn am nächsten Tag wollten sie nochmal rauffahren. Dazu aber kam es nicht mehr.

"Wir hatten gerade gefrühstückt und wollten los, da sagte mein Dad, heute geht's nicht auf den Berg, und man sah eine Wolke, die sich über dem Berg auftat. Eine Aschefahne. Wir waren westlich des Berges, und diese Aschewolke ging Richtung Nordosten, weg von uns. Dahinter kam die Sonne hoch, und es sah aus wie bei der Explosion einer Atombombe, deren Pilz schnell stieg, und dazwischen bläuliche Blitze am Himmel. Da wussten wir das wird eine große, eine riesige Sache."

Die Asche des Ausbruchs stieg Dutzende Kilometer empor (U.S. Geological Survey)Die Asche des Ausbruchs stieg Dutzende Kilometer empor (U.S. Geological Survey)

Eine bis in die Stratosphäre reichende Wolke begann sich zu entfalten. Für ihn kein Grund zu fliehen sondern im Gegenteil. Den Vulkanausbruch und all diese Naturgewalten gesehen zu haben, das habe bei ihm alles verändert und sein ganzes Leben geprägt, meint Mark.

"Diese Blitze waren für mich ein unglaublicher Schock der mein Leben umwarf. Ich hätte nie geglaubt eine solche Explosion zu erleben, diese Wolke und die Blitze. Es fühlte sich an, als wäre es das Ende der Welt. Ein Erlebnis das man nur einmal im Leben macht. Es veränderte mein Leben und machte mich zu dem, was ich heute bin."

Nach dem Ausbruch mussten Menschen noch im 45 Meilen entfernten Portland, Oregon, mit Mundschutz zur Uni gehen (picture alliance / AP Images / Eric Risberg)Nach dem Ausbruch mussten Menschen noch im 45 Meilen entfernten Portland, Oregon, mit Mundschutz zur Uni gehen (picture alliance / AP Images / Eric Risberg)

In der Todeszone

Mit seiner Eco Lodge ist er hier an diesem Teil des Bergs der einzige Anbieter für Touristen. Nur wenige Meter hinter seinem Grundstück beginnt die Schlammlawine, die sich durch das ganze Tal zieht. Das will er mir unbedingt noch zeigen.

Etwa 15 Meter unter uns verlief damals die Straße, erklärt Mark, während wir über das Geröllfeld laufen, durch das sich der Toudle Fluss jetzt langsam wieder seine Wege sucht.

"Den Schutt, den Du hier siehst, Felsen, Asche, und Sand, gehört zu den drei Millionen Kubikmetern Trümmer, die hier in dieser Gegend ins Tal spülten. Das ist eine der wenigen Ecken, wo es erlaubt ist, darauf zu laufen, die Felsen und die Asche direkt zu erleben."

Die Landschaft um den Krater, der 1980 explodierte (U.S. Geological Survey)Die Landschaft um den Krater, der 1980 explodierte (U.S. Geological Survey)

Von hier fahre ich mit Penny Rose weiter bergauf Richtung Krater auf dem Spirit Lake memorial highway. Hier, wo wir jetzt hinfahren, der ganze obere Teil des Berges, wurde 1982, zwei Jahre nach dem Vulkanausbruch vom amerikanischen Kongress zum "National Monument" erklärt. Hier steigen wir aus.

"Wir sind jetzt hier in der Zone, die betroffen war von diesen superheißen Gasen und Felsen, die mit einer Geschwindigkeit von über 1.000 Stundenkilometern hier entlangschossen. Wir sehen wie all die Bäume einfach umgelegt wurden. Hier sind wir der Explosion so nah. Die Bäume fielen einfach um wie Zahnstocher."

Tatsächlich ist der ganze Bergrücken, den wir von hier überschauen können, immer noch übersäht von kahlen Baumstämmen, die am Boden liegen, alle in eine Richtung umgeworfen von der Druckwelle.

Die Druckwelle tötete alles Leben im Umkreis von vielen Meilen (picture alliance / blickwinkel / K. Wothe)Die Druckwelle tötete alles Leben im Umkreis von vielen Meilen (picture alliance / blickwinkel / K. Wothe)

"Man sieht den Berg nicht"

"Größere Tiere, die sich hier oberhalb der Erde aufhielten, starben hier am 18. Mai. Wir glaubten, dass kein Vogel den Ausbruch überlebte, kein Reh oder Elch überlebte, Bären, Berglöwen, all diese Tiere starben damals, aber sind mittlerweile wieder in dieser Gegend zurück", erklärt mir Todd Collins, den wir hier treffen. Seit Jahrzehnten arbeitet er hier als Park Ranger.

"Mein Job ist es, den Leuten von dem Ausbruch 1980 zu erzählen, wie er die Landschaft veränderte und sich seitdem entwickelt hat. Das hier ist ein wirklich einmaliger Ort. Denn unsere Parks und Monuments sind normalerweise darauf ausgerichtet, dass das, was da ist, erhalten wird. Hier hat man ein Monument eingerichtet, damit es sich verändert und man dem dabei zusehen kann."

Von hier aus fahren wir auch noch das letzte Stück der Straße Richtung Krater, wo wir im Besucherzentrum schon erwartet werden.

"Good afternoon, Sir. Welcome to Johnston Ridge Observatory, the closest you can get to Mount St Helens."

Tom Molder steht am Eingang des Besucherzentrums, des Johnston Ridge Observatory ein flach in die Landschaft gebauter Betonbau mit großen Panoramafenstern. Durch den damals abgesprengten Teil des Berges auf dieser Seite, hätte man von hier aus einen freien Blick auf den Krater. Hätte man, wenn nicht auch heute alles wolkenverhangen wären. Das sei hier ganz normal, meint Tom Molder.

"Man sieht den Berg nicht, das Tal nicht. Wenn man Glück hat, kann man von hier bis zum Parkplatz sehen. Das ist nun mal das Wetter hier in den Bergen."

So einen guten Blick auf den Gipfel gibt es selten (picture alliance / AP Photo / Elaine Thompson)So einen guten Blick auf den Gipfel gibt es selten (picture alliance / AP Photo / Elaine Thompson)

Der Name des Besucherzentrums erinnert an das bekannteste Opfer des Vulkanausbruchs, den Vulkanologen David Johnston.

"Er war nur ein paar Meter links von unserem Gebäude. Hier auf dem Grad um den Vulkan zu beobachten. Die Vulkanologen wechselten sich ab, einer war immer hier. An der Nordseite hatte sich eine Beule gebildet, die sich jeden Tag um fünf Meter ausdehnte. Er hatte an dem Tag Dienst, gleich hier."

Niemand hatte sich vorstellen können, was geschah

Anders als heute bot das Wetter am 18. Mai 1980 eine perfekte Sicht auf den Berg. Bilder von damals zeigen einen Sonnentag, perfektes Wetter, keine Wolke nirgendwo, bis der Vulkan dann seine Eruptionssäule 34 Kilometer hoch bis in die Stratosphäre schleuderte. David Johnston hatte tagelang genau hier sein Lager aufgeschlagen, um die Entwicklungen am Berg zu beobachten. Am nördlichen Rand des Kraters hatte er seit Tagen eine Ausbeulung beobachtet, aber niemand hatte sich vorstellen können, was dann geschah. Um acht Uhr zweiunddreißig erfolgte ein Erdbeben der Stärke 5,1 dann, etwa zehn Sekunden später löste sich die gesamte Nordflanke des Berges. Wahrscheinlich der bis heute weltweit größte aufgezeichnete Bergrutsch überhaupt.

Der Vulkan Mount St. Helens im Süden den US-Bundesstaates Washington (picture alliance/ dpa/ USGS/HO epa) (picture alliance/ dpa/ USGS/HO epa)Forscher lüften das Rätsel um Mount St. Helens
Die Explosion des Mount St. Helens am 18. Mai 1980 war einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts. Seitdem registrieren Vulkanologen jeden kleinen Bebenschwarm. Denn der bedeutet, dass sich im Untergrund Magma verlagert. Aus welchen Quellen sich der Vulkan speist, wird erst langsam klar.

Vancouver, vancouver, this is it, rief er noch in sein Funkgerät, bis es abbrach. In Vancouver, einem kleinen Ort in Washington State war die Basisstation der Wissenschaftler. Außer ihm starben 56 andere Menschen, Holzfäller, Camper, Wanderer. David Johnston hatte immer wieder gewarnt, die Behörden zu Evakuierungen gedrängt und durch seine Apelle dafür gesorgt, dass die Evakuierung auch nach Wochen nicht aufgehoben wurde. Hätte man nicht auf ihn gehört, wären sicher Tausende gestorben. Ihm zu Ehren sitzen wir also jetzt im Johnston Ridge Observtory. Weiter unten am Berg gab es großflächige Zerstörungen. Hier oben aber gab es einfach nichts mehr, erklärt Tom Molder.

"Es war hart, grau ohne jegliches Leben."

Augenzeugen vermuteten, dass es Jahrzehnte dauern würde, bis sich hier wieder Pflanzen ansiedeln könnten. Doch das ging dann sehr viel schneller.

"Eine der schönen Geschichten der Biologie ist die der Lupine, der ersten Alpen-Lupine, die nur ein Jahr nach dem Ausbruch hier oben wuchs. Ein Samen von dieser Pflanze, die an diese hochalpine Landschaft gewöhnt ist und gleichzeitig Stickstoff produziert, schaffte es."

Lupinen gehörten zu den Pionierpflanzen bei der Wiederbesiedlung des Mount St. Helens (picture alliance / Photoshot / Bruce Coleman)Lupinen gehörten zu den Pionierpflanzen bei der Wiederbesiedlung des Mount St. Helens (picture alliance / Photoshot / Bruce Coleman)

Und Stickstoff ist genau das, was es hier nicht gab.

"Denn das Material mit all der Asche hat so gut wie keinen Stickstoff. Viele Samen, auch wenn sie hierher geweht kommen und sprießen, gehen wieder ein im heißen Sommer, ohne Nahrung. Aber die Lupinen können selber Stickstoff erzeugen. Sie haben an ihren Wurzeln Bakterien, mit deren Hilfe sie Stickstoff aus der Luft in die Erde bringen können."

Wie Pflanzen und Tiere eine Mondlandschaft zurückerobern

Hier im Besucherzentrum erfährt man alles über die Urgewalt von Vulkanen. Doch darüber hinaus geht es hier im National Monument eben auch darum, zu verstehen, wie Pflanzen und Tiere sich eine Mondlandschaft zurückerobern, erklärt Tom Molder.

"Mount Saint Helens ist dieses großartige Laboratorium, ein riesiges Experiment, wo wir zusehen, was Mutter Natur unternimmt nach so einem Ausbruch, ohne dass wir selber etwas pflanzen, düngen oder eindämmen."

Seit Jahrzehnten kommen Wissenschaftler aus aller Welt jeden Sommer immer hier in die Todeszone des Mount Saint Helens, um genau zu erforschen wie sich Fauna und Flora weiter entwickeln. Bis die Landschaft hier wieder so aussieht wie im Frühjahr 1980, wird es vermutlich noch Jahrhunderte dauern. Und doch oder gerade deshalb, wer die Auswirkungen von Naturgewalten erleben will und genauso, wie natürliche Besiedlung funktioniert, hier am Mount Saint Helens kann man es beobachten wie vermutlich nirgendwo sonst, findet auch Penny Rose am Ende unserer Reise.

"Bäume wurden zerstört, ganze Wälder und Ökosysteme, Elche und Fische starben, nichts überlebte. Aber schon am nächsten Tag begann der Heilungsprozess für die Menschen und für die Natur."

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