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StartseiteMusik-Panorama"So geht es dem, der Böses tut"01.01.2018

Mozarts Don Giovanni"So geht es dem, der Böses tut"

"Man fühlt, dass da etwas absolut Ungewöhnliches, Seltsames passieren wird", beschreibt der Dirigent Jérémie Rhorer die Wirkung der Ouvertüre zum "Don Giovanni". Bis zum Schluss der Oper sei das Drama dann verschwunden, das sei der wirkliche Clou dieser Oper. Beim Musikfest Bremen führte er Mozarts Oper mit Le Cercle de l'Harmonie auf.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Der junge französische Dirigent Jérémie Rhorer (imago/Leemage)
Der junge französische Dirigent Jérémie Rhorer (imago/Leemage)

Sie beginnt mit einem tödlichen Duell und endet mit einem Höllensturz: Doch zwischen diesen hochdramatischen Eckpunkten bietet Mozarts Oper "Don Giovanni" zahllose durchaus erheiternde Szenen. Und seine geniale Musik arbeitet die Charaktere zwischen Liebe, Leidenschaft und Rachsucht meisterlich heraus. Beim Musikfest Bremen 2017 stand eine fulminante konzertante Aufführung des Dramma giocoso auf dem Programm. Dirigent Jérémie Rhorer und sein Cercle de l‘Harmonie sowie die exzellenten, spielfreudigen Solisten ließen das Publikum rasch vergessen, dass Mozarts "Don Giovanni" in der Bremer Glocke nur konzertant erklang.

Im Musik-Panorama mussten wir eine gekürzte Fassung der Oper spielen. Hier hören Sie (30 Tage nach Ausstrahlung) den und den in Gänze.

Wolfgang Amadeus Mozart
"Don Giovanni". Dramma giocoso in zwei Akten, KV 527 (konzertant)

Jean-Sébastien Bou, Bariton (Don Giovanni)
Robert Gleadow, Bassbariton (Leporello)
Vannina Santoni, Sopran (Donna Anna)
Arianna Vendittelli, Sopran (Donna Elvira)
Daniel Behle, Tenor (Don Ottavio)
Catherine Trottmann, Sopran (Zerlina)
Marc Scoffoni, Bariton (Masetto)
Steven Humes, Bass (Il Commendatore)
Vokalakademie Berlin
Le Cercle de l‘ Harmonie
Leitung: Jérémie Rhorer

Aufnahme vom 1.9.2017 aus der Glocke, Bremen

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