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MünchenGedenken an Opfer des Anschlags auf Olympia-Einkaufszentrum

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder steht vor dem Denkmal für die Opfer des Anschlags auf das Olympia-Einkaufszentrum in München. (dpa / Peter Kneffel)
Bayerns Ministerpräsident Söder am Denkmal für die Opfer (dpa / Peter Kneffel)

In München ist an die Opfer des Anschlags auf das Olympia-Einkaufszentrum vor fünf Jahren erinnert worden.

Auf einer Gedenkveranstaltung vor dem Gebäude rief Bayerns Ministerpräsident Söder zum Kampf gegen Hasskriminalität und Hetze auf. Der Rechtsextremismus wachse in der Gesellschaft wie ein Tumor. Der Münchener Oberbürgermeister Reiter erklärte, der Anschlag gehöre zur blutigen Spur des rechten Terrors, die sich seit Jahrzehnten durch Deutschland ziehe.

Ein junger Mann hatte am 22. Juli 2016 neun Menschen erschossen und viele weitere verletzt. Anschließend tötete er sich selbst. Der Anschlag war zunächst als Amoklauf bezeichnet worden. Erst 2019 stuften die Behörden die Tat als politisch motivierte Gewaltkriminalität ein.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.