Mittwoch, 18.07.2018
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell
Startseite@mediasresNachrichten zu fetten Sounds27.06.2018

Musik in journalistischen FormatenNachrichten zu fetten Sounds

Journalismus soll sachlich sein. Doch vor allem in Fernsehberichten gibt es einen Faktor, der Neutralität beeinträchtigen, aber andererseits auch hilfreich sein kann: Musik.

Von Stefan Fries

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Mann hält Lautsprecher in die Höhe und verdeckt sein Gesicht. (Imago / Photocase)
Musik in journalistischen Formaten? Nicht immer hilfreich (Imago / Photocase)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Über die Musik könne man "eine gewisse Pointierung, eine Zuspitzung" bekommen, so der Musikwissenschaftler Michael Custodis von der Universität Münster. Dass in einem Meinungsformat wie bei der Talkshow "Anne Will" solche Musik verwendet wird, hält Custodis für vertretbar.

In Nachrichtenformaten hingegen findet der Medienwissenschaftler dies problematisch: Nachricht und Meinung seien nicht mehr klar voneinander getrennt. Der Teamleiter von "heute plus", Gregor Burkhardt, will Musik dezent einsetzen – sie könne ein Vehikel sein, um die Aufmerksamkeit der Leute zu gewinnen.

Dass Musik den Inhalt nicht emotionalisieren sollte und mit Sorgfalt auszusuchen sei, darüber sind sich Medienwissenschaftler Custodis und Redaktionsleiter Burkhard einig.

Den kompletten Beitrag mit Beispielen zum Einsatz von Musik in journalistischen Formaten können Sie nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk