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StartseiteZwischentöneDer Filmemacher Axel Ranisch 09.07.2017

Musik und Fragen zur PersonDer Filmemacher Axel Ranisch

Axel Ranisch wurde im Sommer 1983 "als dickes Kind zweier Leistungssportler" in Ost-Berlin geboren. Durch einen Zufall landete er beim Film.

Im Gespräch mit Tanja Runow

Der Filmemacher Axel Ranisch und seine Oma Ruth Bickelhaupt in Berlin bei der Verleihung der First Steps Awards im Stage Theater Berlin. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
Der Filmemacher Axel Ranisch und seine Oma Ruth Bickelhaupt in Berlin bei der Verleihung der First Steps Awards im Stage Theater Berlin. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
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Als ihm Jahre später der Rauswurf aus der Filmhochschule drohte, vollendete er doch noch schnell seine Diplomarbeit "Dicke Mädchen" und wurde über Nacht zum Shootingstar der Independentszene - gemeinsam mit seiner damals 89-jährigen Großmutter. Die Hauptrolle in "Dicke Mädchen" war zugleich die erste große Spielfilmrolle für Ranischs Oma Ruth Bickelhaupt, die seither in verschiedensten Produktionen zu erleben ist.

Ranisch selbst gilt seit seinem erfolgreichen Debüt als Hoffnung der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft. Er hat weitere eigenwillige Filme wie „Ich fühl mich Disco“ oder "Alki Alki" gedreht, als Medienpädagoge mit Häftlingen, Schülern und Ärzten gearbeitet und unter anderem an der Bayerischen Staatsoper inszeniert.

In der ARD ist er seit 2015 in der Krimireihe "Zorn" auch regelmäßig als Schauspieler zu sehen. Und selbst den Tatort hat er schon revolutionieren sollen - kein ganz leichtes Unterfangen.

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