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StartseiteMusikszene1968 - 2018: Rebellion und Abstraktion17.04.2018

Musik und Gesellschaft1968 - 2018: Rebellion und Abstraktion

Als die Jugendrevolte im Frühjahr 1968 an allem Etablierten zu rütteln begann, wurde das begleitet von einer ganz neuen Musik. Rockbands wie Can und Amon Düül verknüpften den Geist des Aufruhrs mit experimentellen Klängen. Auch die Ernste Musik in Westdeutschland reagierte auf den gesellschaftlichen Umbruch.

Von Egbert Hiller

Musiker spielt bei den Donaueschinger Musiktagen 2012 hinter einer Videowand auf einem Cello. Er probt für die Uraufführung "Generation Kill" (dpa / picture alliance / Patrick Seeger)
Probe zu "Generation Kill" von Stefan Prins, aufgenommen 2012 in Donaueschingen. (dpa / picture alliance / Patrick Seeger)

In Happening und Fluxus dokumentierte sich Protest mit neuen, innovativen Mitteln. Das Linksradikale Blasorchester um Heiner Goebbels und Rolf Riehm etwa war von der Frankfurter Sponti-Szene stark inspiriert; Brokdorf, Gorleben, Startbahn West waren in aller Munde.

Heute, im Zuge von Digitalisierung und Globalität, ist die künstlerische Spannung zwischen Rebellion und Abstraktion aufregender als je zuvor. Komponisten wie Iris ter Schiphorst und Claus-Steffen Mahnkopf, Stefan Prins, Yannis Kyriakides und Nikola Lutz loten sie sehr unterschiedlich aus.  

Diese Sendung finden sie sieben Tage lang nach Ausstrahlung in unserer Mediathek.

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