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StartseitePISAplusMusikalische Analphabeten10.02.2007

Musikalische Analphabeten

Der Musikunterricht wird seit Jahren sträflich vernachlässigt

Das deutsche Musikstudium hat international einen exzellenten Ruf, aber die Lage jenseits der Unis ist desolat: Das Land von Bach und Beethoven vernachlässigt die musikalische Bildung seiner Kinder. Musik steht zwar auf dem Lehrplan, das Fach fällt aber häufig aus; kompetente Lehrkräfte stehen immer seltener zur Verfügung.

Moderation: Sandra Pfister

Musizieren verbessert auch die sprachliche und mathematische Leistungsfähigkeit. (Stock.XCHNG / John Jarvis)
Musizieren verbessert auch die sprachliche und mathematische Leistungsfähigkeit. (Stock.XCHNG / John Jarvis)

Einerseits loben wir prestigeträchtige Musikförderprojekte, wie sie der Film "Rhythm is it" präsentierte, andererseits machen wir sie zu exotischen Blümchen. Dabei gerät in der aktuellen Effizienzdiskussion rund um schulische Reformen ein Aspekt auch aus dem Blick, dass Musik nicht nur einen Selbstzweck hat - sie macht auch klug: Singen und Musizieren über einen längeren Zeitraum hinweg vernetzen auch Gehirnfunktionen und können die sprachliche und mathematische Leistungsfähigkeit verbessern.

Interviews

Hans Günther Bastian
Musikpädagoge und Gründungsdirektor des "Institutes für Begabungsforschung und Begabtenförderung in der Musik"

Daniel Müller-Schott, Cellist
Musiker, der mit dem Projekt "Rhapsody in School" Instrumentalunterricht in Schulen gibt

Studiogäste

Hans Bäßler
Vize-Vorsitzender des Deutschen Musikrates; Ehrenvorsitzender und Ex-Vorsitzender des Dachverbandes Deutscher Schulmusiker

Christoph Gotthardt
Lehrer an der Musterschule Frankfurt, Projektkoordinator im Leitungsteam "Musikalische Grundschule"; Fachberater Musik
für das Staatliche Schulamt Frankfurt

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