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StartseiteMusikszeneDigitale Klangverwandlungen23.03.2021

Musiktechnologie an Hochschulen in NRWDigitale Klangverwandlungen

Wer steuert wen: Der Mensch die Maschine oder die Maschine den Menschen? Diese Frage stellt sich auch für die Musik. Was für Beziehungen können Mensch und Maschine im Musik-Bezug eingehen? Und was für Folgen hat das? Vertreter dreier Forschungsinstitute in NRW geben Antworten.

Von Egbert Hiller

Ein Mann sitzt inmitten eines Studios mit verschränkten Armen und lächelt in die Kamera. (Deutschlandradio / Egbert Hiller)
Präferiert das Hybride: der Musikinformatiker und Komponist Thomas Neuhaus. (Deutschlandradio / Egbert Hiller)
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Mensch-Maschine-Interaktionen spielen in der Musik eine immer größere Rolle. Partituren geraten zu interaktiven Versuchsanordnungen, digitale Instrumente und Geräte bereichern die Klangvielfalt mit ungeheuren Möglichkeiten. Multidimensionale Animationen gewähren eine bis dahin ungeahnte Nähe und Intensität bei der Wahrnehmung der Klangerzeugung.

Forschungsschwerpunkt NRW

Nordrhein-Westfalen entwickelte sich zu einem Zentrum in Sachen Musiktechnologie. Das Center of music and film (cemfi) an der Musikhochschule Detmold, das Institut für Computermusik und elektronische Medien (ICEM) an der Folkwang Universität der Künste in Essen und das Institut für Musik und Medien an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf sind wichtige Forschungsstätten mit jeweils eigenen Schwerpunkten.

Alle drei Institute verknüpfen schöpferisches Potenzial mit pädagogischen Zielen. Autor Egbert Hiller sprach darüber mit den Professoren Thomas Neuhaus (ICEM), Aristotelis Hadjakos (cemfi) und Julian Rohrhuber (IMM). 

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