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Nach acht Tagen ReiseRussisches Forschungsmodul erreicht Internationale Raumstation

Die Internationale Raumstation ISS in rund 400 km Höhe wird von der Anziehungskraft der Erde festgehalten, fällt aber auch nicht "herunter", sofern sie nicht zu sehr abgebremst wird (NASA)
Die Internationale Raumstation ISS in rund 400 km Höhe. (NASA)

Ein russisches Forschungsmodul hat nach acht Tagen die Internationale Raumstation erreicht.

Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, gab es nach dem Andocken einen Zwischenfall. Die Triebwerke des Moduls seien versehentlich und unerwartet angefeuert worden und hätten die ISS um 45 Grad aus ihrer regulären Flugbahn verschoben. Durch einen Notfalleinsatz habe man das Problem aber beheben können. Die Besatzung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.

Neben Forschungszwecken soll das Modul "Nauka" auch als Quartier für die Astronautinnen und Astronauten an Bord der ISS dienen. Eigentlich hätte es schon 2007 ins All gebracht werden sollen. Wegen technischer Probleme hatte sich der Flug um Jahre verzögert.

Diese Nachricht wurde am 30.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.