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Nach Anschlag in ChristchurchBreite Unterstützung für Inititative gegen Terrorvideos

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und der französische Präsident Emmanuel Macron stehen am 15. Mai 2019 vor dem Elysee-Palast, um ihren "Christchurch Appell" vorzustellen. (Alain Jocard / AFP)
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und der französische Präsident Emmanuel Macron stellten in Paris ihren "Christchurch Appell" vor. (Alain Jocard / AFP)

Auf dem sogenannten "Christchurch-Gipfel" in Paris haben sich zahlreiche Länder, Unternehmen und Organisationen einem Aufruf zur Bekämpfung von Terrorvideos im Netz angeschlossen.

Nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron unterstützen insgesamt 17 Staaten den Appell, darunter Deutschland, Großbritannien, Kanada, Australien und Japan. Internetfirmen wie Facebook, Youtube, Twitter und Google verpflichteten sich zu schärferen Maßnahmen, um das Hochladen von terroristischen und gewalttätigen extremistischen Inhalten zu verhindern.

Anlass war der Terroranschlag im neuseeländischen Christchurch Mitte März mit 51 Toten. Der Täter hatte seinen Angriff gefilmt und über Facebook im Internet übertragen.

Die neuseeländische Premierministerin Ardern kritisierte, dass die USA nach Gewalttaten die Waffengesetze nicht verschärfen. Sie sagte dem Sender CNN, Neuseeland habe nach dem Massaker von Christchurch das Gesetz geändert. Sie verstehe die USA in dieser Frage nicht.