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Nach BrexitGroßbritannien will Friedensprojekt in Irland weiter finanzieren

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Money Changed" (Geld wechseln) steht in einer Hecke an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland. (dpa / AP / Peter Morrison)
Die Grenze zwischen Irland und Nordirland (dpa / AP / Peter Morrison)

Die britische Regierung will sich auch nach dem Brexit finanziell für Friedens-Projekte in Nordirland engagieren.

Man werde die gemeinsame Initiative "Peace Plus" mit Irland und der EU weiter unterstützen, sagte Nordirland-Staatssekretärin Bradley. Dafür stelle man zwischen 2021 und 2027 umgerechnet rund 330 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld werde dafür sorgen, dass künftige Generationen in einer friedlicheren und stabileren Gesellschaft aufwüchsen.

Der "Peace Plus"-Plan läuft seit 1995 und hat zum Ziel, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Nordirland und der Grenzregion zur Republik Irland zu fördern. Ursprünglich sollte er 2020 auslaufen. Mit der jetzigen Ankündigung der britischen Regierung wird er für sieben weitere Jahre fortgesetzt.