Die Nachrichten
Die Nachrichten

Nach der US-PräsidentenwahlObama will sich morgen mit Trump treffen

Das Weiße Haus - wer soll hier einziehen? (Deutschlandradio/Boris Bittner)
Das Weiße Haus in Washington wird bald von Donald Trump bewohnt. (Deutschlandradio/Boris Bittner)

US-Präsident Obama hat seinen designierten Nachfolger Trump ins Weiße Haus eingeladen.

Nach Angaben des Präsidialamtes gratulierte Obama dem republikanischen Kandidaten zum Wahlsieg. Weiter hieß es, bei dem morgigen Treffen solle es um die Pläne für die Amtsübergabe gehen. Zudem wolle Obama mit Trump auch darüber sprechen, wie das Land nach dem harten Wahlkampf wieder geeint werden könne. Den Angaben zufolge rief Obama auch seine unterlegene Parteifreundin Clinton an, die eigentlich als Favoritin in das Rennen um das Weiße Haus gegangen war und überraschend verlor. Obama habe ihr seine Bewunderung für den starken Wahlkampf mitgeteilt.

Bundespräsident Gauck gratulierte Trump ebenfalls. Er betonte in Berlin, gemeinsame Werte begründeten die langjährige, solide Freundschaft Deutschlands mit den USA. Hier gebe es eine gemeinsame Verantwortung. Dies sei in einer Zeit, in der demokratische Gesellschaften vielfach in Frage gestellt würden, wichtiger denn je. Deutschland werde weiterhin ein verlässlicher Freund und Allianzpartner beim Einsatz für Freiheit, Frieden, Wohlstand und die Umwelt sein, erklärte Gauck.