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Nach der WahlWirtschaftsverbände für schnelle Regierungsbildung

BDI-Präsident Siegfried Russwurm (picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd)
BDI-Präsident Russwurm fordert Verwaltungsreform (picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd)

Führende Wirtschaftsverbände haben vor einer langen Regierungsbildung nach der Bundestagswahl gewarnt.

Der Präsident des Industrieverbandes BDI, Russwurm, sagte, alle Parteien müssten Verantwortung zeigen, Prioritäten angehen und auf taktische Manöver verzichten. Um Herausforderungen wie Klimaschutz, digitalen Wandel oder geopolitische Krisen zu bewältigen, brauche man eine Verwaltungsreform, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und ein Wachstumsprogramm.

Auch Handwerkspräsident Wollseifer mahnte, wochenlange Verhandlungen müssten vermieden werden. Eine Hängepartie und eine ähnlich lange Verhandlungsphase wie 2017 wäre das Letzte, was die Betriebe und Unternehmen gebrauchen könnten, so Wollseifer. Ähnlich äußerte sich der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Berg. Er sagte, die Digitalisierung dulde keinen Aufschub.

Diese Nachricht wurde am 27.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.