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Nach EntlassungU-Ausschuss zu Gedenkstätte Hohenschönhausen konstituiert

Flure in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die früher als Haftanstalt in der DDR diente. (picturedesk/dpa/picture-alliance )
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (picturedesk/dpa/picture-alliance )

Im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich der Untersuchungsausschuss zur Stasi-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen konstituiert.

In der nichtöffentlichen Sitzung beschlossen die Mitglieder erste Beweisanträge, wie die Vorsitzende Sabine Bangert von den Grünen mitteilte. Der Aussschuss will zunächst Unterlagen anfordern, bevor er mit der Befragung von Zeugen beginnt. Geladen werden sollen unter anderem Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Die Sitzungen des Gremiums beginnen allerdings frühestens Ende April. Bis dahin sind die Sitzungen wegen der Corona-Krise ausgesetzt.

Der U-Ausschuss soll die Vorgänge um die Entlassung des Leiters der Stasi-Opfer-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, im November 2018 prüfen. Knabe soll nicht entschieden genug gegen mutmaßliche sexuelle Belästigung von Mitarbeiterinnen durch seinen Stellvertreter vorgegangen sein. Er bestreitet das. Ein Rechtsstreit wurde mit einem Vergleich beendet, der Chefposten neu besetzt.