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Nach GrubenunglückPolizei ermittelt in Teutschenthal

Das Foto von Februar 2019 zeigt einen Förderturm und Silos der GTS Grube Teutschenthal GmbH. (picture-alliance / dpa / Sebastian Willnow)
Grube Teutschenthal (picture-alliance / dpa / Sebastian Willnow)

Nach dem Unglück in der Bergbaugrube Teutschenthal in Sachsen-Anhalt sind Ermittlungen aufgenommen worden.

Nach Angaben der Polizei soll untersucht werden, ob eine fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung vorliege. Bei der Verpuffung seien ein Mensch schwer und ein weiterer leicht verletzt worden. Mit der Frage, wie es zu dem Unglück kommen konnte, beschäftige sich zudem Landesamt für Geologie.

Zuvor waren etwa 35 Arbeiter für mehrere Stunden in rund 700 Metern Tiefe eingeschlossen gewesen. Sie hatten sich nach dem Unglück noch mehrere Stunden in Sicherungsräumen aufgehalten und waren mit Sauerstoff versorgt worden. Anschließend wurden sie von der Grubenwehr befreit und nach draußen begleitet.

Bei der Grube handelt es sich um ein sogenanntes Versatzbergwerk, das nach seiner Stilllegung im Jahr 1982 unterirdisch verfüllt wird. Zuvor wurden dort rund 80 Jahre lang Kali und Steinsalze abgebaut.