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Nach Kritik an KostenRumänien verzichtet auf Übergangs-EU-Kommissar

Das Berlaymont-Gebäude in Brüssel. (imago images / Zuma Press / Nicolas Economou)
Das Berlaymont-Gebäude in Brüssel ist Sitz der EU-Kommission (imago images / Zuma Press / Nicolas Economou)

Nach zunehmender Kritik verzichtet Rumänien nun doch auf einen Übergangsposten in der scheidenden EU-Kommission.

Der Anwärter hätte nur noch wenige Wochen amtiert, aber nach Angaben aus Brüssel mit allen Vergütungsansprüchen Kosten von bis zu einer Million Euro verursacht. Diese Summe wurde inzwischen von dem von Rumänien zunächst für den Posten vorgesehenen sozialdemokratische Politiker Ioan Mircea Pascu als weit überzogen hoch zurückgewiesen.

Zuvor hatte bereits Estland auf eine Nachbesetzung verzichtet. Beide Länder sind seit einigen Wochen nicht mehr in dem Gremium vertreten, weil die Amtsinhaber nach der Europawahl ins Parlament wechselten. Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, der CSU-Politiker Weber, begrüßte die Entscheidung der Regierung in Bukarest. Er hatte von einer inakzeptablen Verschwendung von Steuergeldern gesprochen.

Das neue Team der künftigen Kommissions-Präsidentin von der Leyen soll zum 1. November seine Arbeit aufnehmen.