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Nach ParlamentswahlKanadische Opposition räumt Niederlage ein

Der kanadische Ministerpräsident Trudeau gewinnt die Parlamentswahl, er winkt mit der rechten Hand.  (DAVE CHAN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP)
Kanadas Ministerpräsident Trudeau (DAVE CHAN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP)

Der Oppositionsführer im kanadischen Parlament, O'Toole, hat seine Niederlage bei den vorgezogenen Parlamentswahlen eingeräumt.

Er habe Ministerpräsident Trudeau telefonisch gratuliert, sagte O'Toole in seinem Heimatwahlbezirk in der Nähe von Toronto. Trudeau selbst räumte ein, er habe sein Ziel einer absoluten Mehrheit zwar verfehlt, aber das Ergebnis gebe ihm ein klares Mandat für eine Regierungsbildung.

Der 49-jährige Trudeau ist seit 2015 an der Macht und regiert seit 2019 mit einer Minderheit der Abgeordnetensitze im Unterhaus. Dieses hat 338 Sitze. Für eine absolute Mehrheit wären 170 Mandate notwendig. Die bisher regierenden Liberalen würden nun 156 Sitze für sich beanspruchen - einen mehr als bisher.

Diese Nachricht wurde am 21.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.