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Nach ParlamentswahlKanadische Opposition räumt Niederlage ein

Der kanadische Ministerpräsident Trudeau gewinnt die Parlamentswahl, er winkt mit der rechten Hand.  (DAVE CHAN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP)
Kanadas Ministerpräsident Trudeau (DAVE CHAN / GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP)

Der Oppositionsführer im kanadischen Parlament, O'Toole, hat seine Niederlage bei den vorgezogenen Parlamentswahlen eingeräumt.

Er habe Ministerpräsident Trudeau telefonisch gratuliert, sagte O'Toole in seinem Heimatwahlbezirk in der Nähe von Toronto. Trudeau selbst räumte ein, er habe sein Ziel einer absoluten Mehrheit zwar verfehlt, aber das Ergebnis gebe ihm ein klares Mandat für eine Regierungsbildung. Ersten Ergebnissen zufolge kommen die Liberalen auf 158 von insgesamt 338 Mandaten. Für eine absolute Mehrheit wären 170 Mandate erforderlich.

Der 49-jährige Trudeau ist seit 2015 an der Macht und regiert seit 2019 mit einer Minderheit der Abgeordnetensitze im Unterhaus. Wegen seiner als erfolgreich geltenden Corona-Politik hatte er die Parlamentswahl vorgezogen und auf eine absolute Mehrheit gehofft.

Diese Nachricht wurde am 21.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.