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Nach Rassismus-AffäreSchalke-Boss Clemens Tönnies nimmt Amtsgeschäfte mit erneuter Bitte um Entschuldigung wieder auf

Tönnies gestikuliert bei einer Rede. Im Hintergrund sieht man des Vereins-Wappen (imago)
Fleischfabrikant und Schalke-Boss Clemens Tönnies ist wieder zurück im Amt. (imago)

Nach einer Pause von drei Monaten hat der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesligisten Schalke, Clemens Tönnies, seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen.

In einem ersten Interview mit dem klubeigenen Fernsehsender Schalke TV bezeichnete Tönnies seine vielfach als rassistisch eingestuften Äußerungen als Fehler. Er sei selbst von der Wucht der Reaktion total erschlagen gewesen. Wenn sich jemand durch seine Worte verletzt gefühlt haben sollte, bitte er ihn aufrichtig um Entschuldigung.

Der "Süddeutschen Zeitung" sagte Tönnies, er habe während seiner Zwangspause eine veränderte Sichtweise auf die Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft entwickelt - unter anderem durch Gespräche mit afrikanischen Spielern und Mitarbeitern seines Fleischerei-Unternehmens. Der Alltagsrassismus sei viel größer, als er gedacht habe, sagte Tönnies der SZ.