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Nach Rückzug unter TrumpUSA kehren in UNO-Menschenrechtsrat zurück

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf am 13. September 2016. (dpa / Salvatore di Nolfi)
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf (Arhcivbild) (dpa / Salvatore di Nolfi)

Die USA sind nach ihrem Rückzug unter dem früheren Präsidenten Trump wieder Teil des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Die UNO-Vollversammlung in New York wählte die Vereinigten Staaten in das 47-köpfige Gremium, das seinen Sitz in Genf hat.

Der Rat erstellt regelmäßig Berichte über die Verletzung von Menschenrechten. Kritiker werfen ihm vor, Missstände bei Großmächten wie China nicht ausreichend zu verurteilen. Auch komme es immer wieder vor, dass Länder vertreten sind, denen ebenfalls Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Trump hatte im Juni 2018 den Rückzug der USA aus dem Menschenrechtsrat angekündigt und dies unter anderem mit dessen häufiger Kritik an Israel begründet. Aber auch die Vereinigten Staaten selbst waren wegen Rassismus-Vorwürfen ins Visier des Gremiums geraten.

Diese Nachricht wurde am 15.10.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.