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Nach Teil-RückzugGrüne-Jugend-Sprecherin Sarah-Lee Heinrich will in der Öffentlichkeit bleiben

Die Co-Vorsitzende der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrichblickt am Rande des Länderrats von Bündnis 90/Die Grünen in die Kamera des Fotografen. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Sarah-Lee Heinrich. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Die neugewählte Bundessprecherin der Grünen Jugend, Heinrich, will sich nach einer Kontroverse um frühere Äußerungen von ihr und Drohungen nicht aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Dann hätte der Shitstorm sein Ziel erreicht, sagte sie "Zeit Online". Sie freue sich darauf, die Grüne Jugend als Bundessprecherin zu vertreten. Gerade in Zeiten einer neuen Regierungsbildung ändere sich die Rolle der Grünen Jugend und ihrer Verantwortung. Heinrich bat um Entschuldigung für manche Äußerungen. Zu einem Tweet von ihrem Konto, mit dem sie mit "Heil" auf ein Hakenkreuz reagierte, sagte sie, das sei nicht in Ordnung gewesen, ebenso wie alle anderen diskriminierenden Aussagen. Dabei sei es egal, "wie ironisch ich mit 14 vielleicht sein wollte."

Nachdem Heinrich beim Bundeskongress der Grünen Jugend zur Co-Sprecherin der Nachwuchsorganisation gewählt worden war, lösten teils mehrere Jahre alte Äußerungen von ihr Kontroverse insbesondere auf Twitter aus. Anfang der Woche zog sie sich für zunächst einige Tage aus der Öffentlichkeit zurück. Sie verwies auf Beleidigungen und eine Vielzahl an Morddrohungen, die sie erreicht hätten.