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Nach Treffen von Maas und WongChina bestellt deutschen Botschafter ein

Heiko Maas (r, SPD) steht vor einer Fotowand mit dem Logo "Bild100"mit Joshua Wong. Zu der Veranstaltung waren Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Sport geladen. (dpa/Michael Kappeler)
Der Hongkonger Demokratie-Aktivist und Regierungskritiker Joshua Wong (l.) mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) (dpa/Michael Kappeler)

China hat den deutschen Botschafter einbestellt, um gegen das Treffen von Bundesaußenminister Maas mit dem Hongkonger Demokratieaktivisten Wong zu protestieren.

Der chinesische Botschafter in Deutschland, Wu, sagte, man habe eine tiefe Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht. Das Treffen werde negative Folgen für die Beziehungen zu Deutschland haben.

Der Außenminister war Wong auf einer Veranstaltung in Berlin begegnet und hatte sich mit ihm fotografieren lassen. Wong ist einer der Wortführer der Demokratiebewegung in Hongkong, die seit Monaten gegen einen wachsenden Einfluss Pekings auf die Sonderverwaltungszone protestiert.