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Nach Trump-SiegSchulz erwartet schwierige Beziehungen zu den USA

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz während einer Debatte in Straßburg am 5.10.2016. Im Hintergrund eine blaue Wand mit gelben Sternen. (AFP/FREDERICK FLORIN)
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (AFP/FREDERICK FLORIN)

Nach Trumps Wahlsieg erwartet EU-Parlamentspräsident Schulz schwierigere Beziehungen zu den USA.

Als gewählter Präsident habe Trump Respekt verdient, sagte der SPD-Politiker im ARD-Fernsehen. Er hoffe aber, dass Trump auch Europa respektieren werde. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen erklärte, sie rechne mit stärkeren Forderungen der USA an das deutsche Engagement in der Nato. Der CDU-Außenpolitiker Röttgen bezeichnete den Wahlerfolg von Trump als Warnung für Europa. Man habe die Radikalität unterschätzt, mit der Wähler bereit seien, aus einer dramatischen persönlichen Situation die Konsequenzen zu ziehen, sagte Röttgen im Deutschlandfunk. Auch der Linken-Bundestagsabgeordnete Gysi zeigte sich besorgt. Ein Sieg Trumps könne zu einem Aufschwung für die Populisten weltweit führen. Ähnlich äußerte sich Grünen-Chef Özdemir. - Der russische Präsident Putin gratulierte Trump. Er habe die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit. Der ungarische Staatschef Orban nannte Trumps Erfolg eine großartige Nachricht. - Die Aktienmärkte in Asien gaben als Reaktion auf die US-Wahl auf breiter Front nach. Der Deutsche Aktienindex fiel zur Eröffnung um 2,9 Prozent.