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Nach Vorfall in Idar-ObersteinVerfassungsschützer warnen vor Radikalisierung in der rechten Szene

Der Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, Stephan Joachim Kramer. (Amt für Verfassungsschutz Thüringen, Archiv.)
Der Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, Stephan Joachim Kramer. (Amt für Verfassungsschutz Thüringen, Archiv.)

Der Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes, Kramer, hat die tödliche Gewalttat in Zusammenhang mit der Corona-Maskenpflicht eine Folge von Radikalisierung genannt.

Kramer sagte im Deutschlandfunk, der Verfassungsschutz habe zuletzt die Sicherheitsbehörden vor der zunehmenden Gewaltenthemmung in der rechten Szene gewarnt. Vor allem in sozialen Medien sei der Ton deutlich schärfer geworden. Kramer betonte zugleich, dass nicht alle Impfgegner und Querdenker kriminalisiert werden dürften. Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Frei, forderte ein schärferes Vorgehen gegen sogenannte Hass-Taten. Er sprach von einer starken Radikalisierung im bereich der Querdenker. Daran sei auch die AfD schuld. Man könne die Partei aber nicht für alles verantwortlich machen.

Diese Nachricht wurde am 23.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.