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Nach WahlsiegTrump ruft zur Versöhnung auf

Der neue US-Präsident Donald Trump steht vor einem Pult. (JIM WATSON / AFP)
Donald Trump spricht nach seinem Wahlsieg erstmals vor seinen Anhängern. (JIM WATSON / AFP)

Nach seinem Wahlsieg hat der künftige US-Präsident Trump versöhnliche Töne angeschlagen.

Er wolle das Land einen und Präsident aller Amerikaner sein, sagte der Republikaner in einer Rede vor Anhängern in New York. Trump wiederholte seine Wahlversprechen und stellte neue Arbeitsplätze in Aussicht. Zugleich bot er der internationalen Staatengemeinschaft eine konstruktive Zusammenarbeit an. Die Demokratin Clinton gratulierte Trump in einem Telefonat und räumte ihre Niederlage ein. Trump konnte sich in wichtigen Schlüsselstaaten durchsetzen und brachte mehr als die nötigen 270 Wahlmänner hinter sich, um als Nachfolger von Amtsinhaber Obama ins Weiße Haus einzuziehen.

Das politische Berlin reagierte verhalten auf den Sieg Trumps. Aus dem Umfeld von Bundeskanzlerin Merkel hieß es,
man müsse so gut wie möglich mit Trump zusammenarbeiten. EU-Parlamentspräsident Schulz sagte, als gewählter Präsident habe Trump Respekt verdient. Doch müsse Trump auch Europa respektieren. Nato-Generalsekretär Stoltenberg forderte, dass die USA weiter eine Führungsrolle in dem Verteidigungsbündnis einnehmen.