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NachhaltigkeitG20-Staaten setzen UNO-Ziele nicht um

Waschmaschienentüren in der Bosch-Siemens Fabrik in Nauen am 4. September 2017. (dpa / Ralf Hirschberger)
Produktion und Konsum orientieren sich noch zu wenig an den Zielen der Nachhaltigkeit - hier Waschmaschinentüren in einer Fabrik in Nauen (dpa / Ralf Hirschberger)

Die Nachhaltigkeitsziele der UNO sind ambitioniert: Weltweit sollen Hunger und extreme Armut überwunden, der Klimawandel gebremst und natürliche Ressourcen bewahrt werden.

So steht es in der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung", die im September 2015 von einem Uno-Gipfel verabschiedet wurde. Jetzt hat die Bertelsmann-Stiftung die nach eigenen Angaben erste weltweite Vergleichsstudie vorgestellt, die misst, inwieweit Industrie- und Entwicklungsländer die Ziele umsetzen. Das Ergebnis: Nicht gut. Der Studie zufolge ist kein Land auf dem Weg, alle 17 Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen. Am besten schnitten demnach Schweden, Norwegen und Dänemark ab. Deutschland liegt auf Platz vier. Die USA belegen nur den 35. Platz, China nur Rang 54. Die größten Problem haben die Industrieländer demnach, den Konsum und die Produktion von Waren nachhaltiger zu gestalten. Dadurch verursachten sie oft zusätzliche Kosten für die Weltgemeinschaft.

Diese Nachricht wurde am 10.07.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.