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StartseiteCampus & Karriere50 Jahre "Jugend forscht" - und was kommt jetzt?30.05.2015

Nachwuchswettbewerb 50 Jahre "Jugend forscht" - und was kommt jetzt?

"Wir wollen mehr sein als nur ein Wettbewerb!", sagt Dr. Sven Baszio, der geschäftsführende Vorstand der Stiftung Jugend forscht, "wir wollen ein Netzwerk sein und zu einer Art Volksbewegung werden." Im 50. Jubiläumsjahr angekommen, blickt der wohl bekannteste Nachwuchswettbewerb in Deutschland nicht nur auf eine erfolgreiche und erlebnisreiche Zeit zurück, sondern richtet den Blick auch hemdsärmelig nach vorn.

Moderation: Kate Maleike

Felix Knothe aus Sachsen posiert in Künzelsau im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs "Jugend forscht" vor dem Logo des Wettbewerbs. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
Jedes Jahr nehmen viele Schüler an dem Wettbewerb "Jugend forscht" teil. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
Weiterführende Information

Die diesjährigen Preisträger von "Jugend forscht" (pdf)

Vor allem die Frage, wie man die Förderung von talentierten und interessierten SchülerInnen in Zukunft am besten gestalten kann, treibt die Macher von "Jugend forscht" um. Schulen spielen hier zwar nach wie vor eine zentrale Rolle, doch neue Schulen zu finden, die mitmachen, oder junge Lehrkräfte, die sich engagieren, wird immer schwieriger.

Große Hoffnungen werden deshalb in die neuen Schülerforschungszentren gesteckt, in von denen inzwischen rund 30 in Deutschland existieren. Hier können sich Kinder und Jugendliche, die interessiert sind, unter fachlicher Begleitung selbst ausprobieren und ihrem Forscherdrang nachgehen. Flächendeckend, so ist die Vorstellung und die Forderung von "Jugend forscht", müsse es solche Zentren eigentlich geben. Dann könnten Jugendliche - so wie in Sportvereinen oder Musikschulen - ihre Fähigkeiten und Ideen ausprobieren und trainieren.

50 Jahre "Jugend forscht" Programmschwerpunkt: 50 Jahre "Jugend forscht"

 Was wurde aus den Jugendforschern? Eine Multimediapräsentation

Campus & Karriere berichtet vom Jugend-forscht-Finale, wo die Bundessieger diesmal im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen im Feierabendhaus des Konzerns "BASF" gekürt werden. Im Gespräch mit Wettbewerbsteilnehmern, Juroren, Organisatoren und unterstützenden Lehrkräften geht es auch um Zukunftsherausforderungen bei der Talentförderung und das Zusammenspiel mit Schulen.

Der Deutschlandfunk ist bei der 50. Preisverleihung von "Jugend forscht" vor Ort. (Sylvia Kraus / Deutschlandradio)Der Deutschlandfunk ist bei der 50. Preisverleihung von "Jugend forscht" vor Ort. (Sylvia Kraus / Deutschlandradio)

Gesprächsgäste sind:

  • Dr. Sven Baszio, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.
  • Marion Baierl, Chemie-Lehrerin an der Maria-Ward-Schule in Neuburg a.d.Donau, die für ihr Engagement für den Helmholtz-Preis-Lehrerpreis nominiert ist
  • Petra Christiansen, Leiterin der Lise-Meitner-Schule in Berlin-Neukölln und Vorsitzende des Vereins, der das dortige Schülerforschungszentrum betreibt

Beiträge der Sendung:

Lennart Pyritz
Jung-Forscher greifen nach den Sternen
Gespräch mit Teilnehmern des Bundesfinals

Ludger Fittkau
Nach der Schule nach Lust und Laune experimentieren
Ein Besuch im Schülerforschungszentrum Kassel

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