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Nahost-KonfliktPalästinenser verübt Säureanschlag auf Israelis

Palästinensische Demonstranten stießen am Freitag im Westjordanland mit israelischen Soldaten zusammen.  (HAZEM BADER / AFP)
Palästinensische Demonstranten stießen am Freitag im Westjordanland mit israelischen Soldaten zusammen. (HAZEM BADER / AFP)

Ein Palästinenser hat im Westjordanland nach Militärangaben eine jüdische Familie mit Säure angegriffen. Unter den Verletzten sind offenbar auch Kinder. In Athen wurde die israelische Botschaft von Unbekannten beschossen.

Fünf Israelis sind bei dem Anschlag im Süden des Westjordanlands verletzt worden. Nach Angaben von Polizei und Streitkräften hatte ein Palästinenser die Familie mit Säure angegriffen. Ein Zivilist habe auf den Täter geschossen und ihn verletzt. Der Mann sei festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Tat ereignete sich der Armee zufolge an einem Kontrollpunkt nahe der Stadt Bethlehem.

 

Der Nachrichtenseite "ynet" zufolge wurden fünf Israelis leicht verletzt, darunter drei Kinder.

Am Morgen wurde außerdem die israelische Botschaft in Athen von Unbekannten von einem Motorrad aus beschossen. Die Täter feuerten mit Kalaschnikow-Maschinengewehren Dutzende von Schüssen auf das Gebäude ab, das zu einem der bestbewachten der Stadt zählt, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Angreifer seien entkommen. Zu dem Angriff bekannte sich niemand. 

Nach dem Tod eines ranghohen Palästinenserfunktionärs bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten am Mittwoch war neue Gewalt befürchtet worden.

(ach/bor)

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