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Nahost-KonfliktRöttgen: Nur US-Regierung kann diplomatisch eingreifen

Rauchwolken über Gaza-Stadt (imago)
Rauchwolken über Gaza-Stadt (imago)

Der CDU-Außenpolitiker Röttgen setzt im Nahost-Konflikt auf die Vermittlung durch die US-Regierung.

Washington habe eine Chance und darum die Pflicht, eine neue diplomatische Initiative zu ergreifen, sagte Röttgen im Deutschlandfunk. Die US-Regierung habe in der aktuellen Krise auch schon reagiert und ihren zuständigen Beauftragten in die Region entsandt. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschuss im Bundestag betonte, die EU spiele bei der Vermittlung im Nahost-Konflikt praktisch keine Rolle.

Zuvor hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Mützenich, für eine europäische Vermittlung zwischen Israel und den Palästinensern plädiert. Er warf der US-Regierung vor, keine diplomatische Führungsrolle in der Krise übernehmen zu wollen. Daher müssten das die europäischen Länder tun, sagte Mützenich der Deutschen Presse-Agentur.

Diese Nachricht wurde am 14.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.