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NahostkonfliktPapst wirbt für Zweistaaten-Lösung

Papst Franziskus spendet den traditionellen Segen "Urbi et Orbi". (AFP / Solaro)
Papst Franziskus spendet den traditionellen Segen "Urbi et Orbi". (AFP / Solaro)

Im Vatikan hat Papst Franziskus den traditionellen Segen "Urbi et Orbi", der Stadt und dem Erdkreis, gespendet.

Vor zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz forderte er dazu auf, den neugeborenen Jesus in den Kindern aus den Konfliktregionen der Welt zu erkennen. Viele seien gezwungen, alleine unter unmenschlichen Bedingungen zu fliehen und würden so zur einfachen Beute der Menschenhändler. Der Papst warb zudem für eine Zweistaaten-Lösung im Nahostkonflikt. Er hoffe, dass sich bei Israelis und Palästinensern wieder der Wille zum Dialog durchsetze.

In Deutschland riefen die Kirchen zu Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt auf. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, bezeichnete Weihnachtsfreude als stärkste Medizin gegen den Virus des Nationalismus, der Fremdenfeindlichkeit und des religiösen Fanatismus. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, sagte in seiner Predigt, gerade in der jüngsten Zeit sei die Frage, was diese Gesellschaft eigentlich zusammenhalte, immer drängender geworden. Das "Geheimnis von Weihnachten" liefere hierfür einen wichtigen Beitrag.

Diese Nachricht wurde am 25.12.2017 im Programm Deutschlandfunk gesendet.