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Nato-ReformdebatteDeutschland und Frankreich begrüßen Stoltenbergs Reformpläne

Flaggen der Mitgliedsländer wehen vor dem Nato-Hauptquartier in Brüssel. (AP/ Olivier Matthys)
Das Nato-Hauptquartier in Brüssel (AP/ Olivier Matthys)

Deutschland und Frankreich haben einen Vorstoß von Nato-Generalsekretär Stoltenberg begrüßt, das strategische Konzept des Bündnisses zu erneuern.

Bundesaußenminister Maas erklärte gemeinsam mit seinem französischen Kollegen Le Drian, beide Länder wollten gewährleisten, dass die Nato für gegenwärtige und künftige sicherheitspolitische Herausforderungen gewappnet bleibe. - Das aktuelle strategische Konzept der Nato war 2010 beschlossen worden. Damals hatten die Alliierten beispielsweise noch gehofft, dass die Zeit der großen Spannungen mit Russland vorbei sei. Es folgten dann allerdings Ereignisse wie der Ukraine-Konflikt. Ein neues strategisches Konzept könnte auch den Rahmen für den Umgang mit möglichen Bedrohungen aus China oder durch neue Technologien schaffen. Vor allem die USA hatten zuletzt darauf gedrungen, sich stärker mit China zu beschäftigen.

Die Außenminister der 30 Bündnisstaaten berieten in einer Videokonferenz erstmals über Handlungsempfehlungen einer Expertengruppe, die im Frühjahr eingerichtet worden war.

Diese Nachricht wurde am 02.12.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.