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NATO-VerteidigungsministerStoltenberg betont Bedeutung der Afghanistan-Mission

US-Soldaten bringen am 10.06.2017 in Lashkar Gah in der Provinz Helmand (Afghanistan) eine Haubitze M777 in Position. (dpa-Bildfunk / AP / U.S. Marine Corps)
US-Soldaten in Afghanistan (dpa-Bildfunk / AP / U.S. Marine Corps)

Die NATO will ungeachtet des angekündigten US-Truppenrückzugs an ihrer Mission in Afghanistan festhalten.

Generalsekretär Stoltenberg sagte am zweiten Tag der Beratungen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel, die Ausbildungs- und Unterstützungsmission "Resolut Support" bleibe eine der Prioritäten für das Militärbündnis. Ziel sei, die Bedingungen für einen Frieden in Afghanistan zu schaffen.

US-Präsident Trump hat angekündigt, rund die Hälfte der in Afghanistan stationierten 14.000 US-Soldaten abzuziehen. Diese stellen das Hauptkontingent der NATO-Mission. Ohne eine ausreichende weitere US-Unterstützung wäre deren Fortsetzung in Frage gestellt. Bundeskanzlerin Merkel hatte gestern die weitere Präsenz der Bundeswehr in Nordafghanistan von einem ausreichenden US-Engagement abhängig gemacht.