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NawalnyPrivatleute sagen Übernahme der Behandlungskosten zu

15.09.2020, Berlin: Der russische Kremlkritiker Alexej Nawalny macht ein Selfie mit Nawalny und dessen Frau Julia am Krankenbett in der Charite. (Daria Nawalny/privat/Instagram)
Nawalny im Krankenhaus (Daria Nawalny/privat/Instagram)

Die Kosten für die Behandlung des vergifteten Kremlkritikers Nawalny an der Berliner Charité werden nach Angaben des Senats von Privatleuten übernommen.

Es liege eine entsprechende Zusage vor, heißt es in einer Antwort der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung auf eine Anfrage der AfD. Zur Höhe der Behandlungskosten wurden keine Angaben gemacht. Die Charité könne dazu wegen der spezifischen Umstände sowie diagnostischer und therapeutischer Besonderheiten derzeit keine belastbaren Aussagen treffen.

Nawalny war Mitte August bei einem Inlandsflug in Russland bewusstlos geworden und erst kürzlich aus dem Koma erwacht. Er wurde nach übereinstimmenden Expertisen von Speziallabors aus Deutschland, Frankreich und Schweden mit einem Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet. Russland dementiert jegliche Verwicklung in den Fall.

Diese Nachricht wurde am 18.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.