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StartseiteAtelier neuer Musik"Mein Kopf funktioniert als Sampler"12.09.2020

Neue Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk"Mein Kopf funktioniert als Sampler"

Spieluhr und Synthesizer, Opernarie und Trickfilm: Die Kölner Komponistin Oxana Omelchuk fügt höchst Unterschiedliches zu einer Musik zusammen. Komponieren bedeutet für sie nicht, Neues zu erfinden, sondern längst Vorhandenes, von ihr Wiedergefundenes ins Heute zu transformieren.

Am Mikrofon: Egbert Hiller

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Eine Frau mit mittellangen, blonden Haaren steht vor einer mit Windmühlen bemalten Wand und hat die Hände vor einer messingfarbenen, senkrechten Metallstange erhoben.
Die Kölner Komponistin Oxana Omelchuk am Theremin.
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Geboren wurde Oxana Omelchuk 1975 in Weißrussland. 2002 kam sie zur Fortsetzung ihres Studiums nach Köln. Die anfänglich klassisch-romantische Vorprägung verwarf sie hier schnell, um zu einer eigenen unverwechselbaren Sprache zu finden.  

Olmelchuks musikalisches Spektrum schließt fast alles ein, was sich in und mit Klängen gestalten lässt. Die Titel auf ihrer im Deutschlandfunk Kammermusiksaal produzierten CD (nebst DVD) im Rahmen der "Edition zeitgenössische Musik" des Deutschen Musikrats belegen eine überbordende formale Fantasie, die kaum Grenzen kennt.

Selbstverständlich geht es nicht um Nostalgie, vielmehr um künstlerisch kreative Auseinandersetzung mit der erfahrbaren heutigen Welt. "Mein Kopf", so sagt Oxana Omelchuk, "funktioniert dabei als Sampler, geladen mit unendlich viel musikalischem Material."

Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.

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