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StartseiteAtelier neuer MusikKeines dieser Ismus-Ensembles08.08.2020

Neue DLF-ProduktionKeines dieser Ismus-Ensembles

"An unserem Ensemble liebe ich, dass wir auch Musik spielen, die ich ablehne", sagt Aaron Holloway-Nahum. Der musikalische Leiter des Riot Ensembles beschreibt damit die Vielfalt und die Flexibilität der jungen britischen Formation. Ihre neue CD produzierte sie im Deutschlandfunk Kammermusiksaal.

Am Mikrofon: Leonie Reineke

Ein Dirigent steht auf einem Podest vor einer Gruppe Musikerinnen und Musiker, die Streichinstrumente spielen. (Deutschlandradio/Moritz Bergfeld)
Das Londoner Riot Ensemble bei der Einspielung zu „Song Offerings“ im Deutschlandfunk Kammermusiksaal (Deutschlandradio/Moritz Bergfeld)
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Das Riot Ensemble ist ein musikalisches Chamäleon. Es tritt in verschiedensten Besetzungen und Ensemblegrößen auf. Auch die Auswahl der Programme gestaltet sich denkbar facettenreich: "Wir wollen uns auf keine einzelne Strömung in der neuen Musik beschränken", sagt Aaron Holloway-Nahum, "weder auf Minimalismus, Spektralismus oder Konzeptualismus. Wir sind keines dieser Ismus-Ensembles."

Über die Konzertprogramme entscheidet bei Riot ein "artistic board" von 18 Musikern. Die Mitglieder des Ensemble betrachten Flexibilität nicht als zufälliges Nebenprodukt, sondern als Kern ihrer Arbeit. Für ihre neue CD haben sie Liedzyklen junger britischer Komponisten zusammengestellt: Kompositionen von Samantha Fernando, Aaron Holloway-Nahum, Laurence Osborn sowie Tagore-Lieder von Jonathan Harvey.

Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.

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