Sonntag, 22. Mai 2022

Neue DLF-Produktion
Kollektives Hörtheater "DARK LUX"

Ein Album aus dunklen, düsteren Farbtönen hat das Ensemble LUX:NM neu auf den Markt gebracht. Elektronische Sounds, Geflüster, Gesänge, Field Recordings und Improvisiertes – das alles findet sich vereint in "DARK LUX". So heisst ein surreales Hörstück, das ebenso finstere wie komische Momente birgt.

Am Mikrofon: Leonie Reineke | 24.07.2021

Sechs Musikerinnen und Musiker performen auf einer dunkelblau ausgeleuchteten Bühne. Über Ihnen im hängt eine Leinwand mit einer Projektion.
Das Ensemble LUX:NM spielt das Projekt "DARK LUX". (Jakob Klaffs)
"DARK LUX" ist eine Gemeinschaftsarbeit. Zusammen mit dem 2010 gegründeten Ensemble LUX:NM haben Komponist Gordon Kampe, Hörspielautorin Sarah Trilsch und Sounddesigner Jan Brauer ein Stück entwickelt. Besser gesagt, ein vielschichtiges Klangsammelsurium, das sich irgendwo zwischen Nummern-Oper und Hörspiel bewegt.
Das Thema: die Abgründe der menschlichen Seele. Das berühmte Dunkle und Böse in angeblich jedem von uns zieht sich in allen möglichen Facetten durch das Projekt. Es begegnet als kryptisch-düstere Klangcollage, als musikalisch untermalte Kurzgeschichte, als verrückte Tanznummer, die auf einem spukenden Jahrmarkt laufen könnte oder als verzerrtes Arrangement von Musik aus Renaissance und Barock.
Eingespielt hat das Ensemble LUX:NM die von Gordon Kampe komponierten Teile des knapp einstündigen Hörtheaterstücks im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk in Köln.