Mittwoch, 13.11.2019
 
Seit 10:10 Uhr Länderzeit
StartseiteCampus & KarriereWohnungsnot unter Studierenden08.07.2017

Neue ModelleWohnungsnot unter Studierenden

Studierende haben auf dem freien Markt zunehmend schlechte Karten, eine Wohnung zu ergattern und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. In Städten wie Berlin sind die Mieten seit 2010 um bis zu 50 Prozent gestiegen. Gleichzeitig reichen die Plätze in den Studentenwohnheimen nicht aus. Wie sehen Gegenmaßnahmen aus?

Am Mikrofon: Markus Dichmann

Zwei Studenten stehen vor einem Schwarzen Brett mit vielen Zetteln. (dpa / Matthias Balk)
Viele Studierende sind auf der Suche nach geeignetem Wohnraum. (dpa / Matthias Balk)
Mehr zum Thema

Wohnungsmarkt Wohnungsnot als Wachstumsbremse

Weltstadt mit Container Münchens Wohnungsnot fördert den Schlafplatz-Wucher

Wohnungsnot Studierende leiden unter stark steigenden Mieten

Deutschland braucht jährlich 350.000 neue Wohnungen. Das ist eines der Ergebnisse des Regierungsberichts, den das Bundesbauministerium diese Woche vorgelegt hat. Allerdings verteilt sich die Wohnraumknappheit keineswegs gleichmäßig über das Land. Während in ländlichen Regionen Häuser wie Grundstücke zum Teil freistehen, sind es Großstädte und insbesondere Hochschulstädte, die unter dem Mangel zu leiden haben.

Studierende haben auf dem freien Markt zunehmend schlechte Karten, eine Wohnung zu ergattern, und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. In Städten wie Berlin sind die Mieten seit 2010 um bis zu 50 Prozent gestiegen. Gleichzeitig reichen die Plätze in den Studentenwohnheimen nicht aus, Tausende sitzen auf Wartelisten fest und immer mehr Studierende bleiben schlichtweg Zuhause bei ihren Eltern wohnen.

Wie steht es akut um die Wohnraumnot unter Studierenden? Wo schlägt sie besonders schwer zu Buche? Wie sehen Gegenmaßnahmen aus? Wie lässt sich bezahlbarer Wohnraum schaffen? Und auf welche alternativen Wohnmodelle könnte man dabei zurückgreifen?

Gesprächsgäste:

  • Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Ralf Schmidt-Röh, Deutsche Studentenwerke
  • Mandy Gratz, Freier Zusammenschluss der StudentInnenschaften

Gerne können Sie sich beteiligen: Hörertelefon: 00 800 - 44 64 44 64 und E-Mail: campus@deutschlandfunk.de

Weitere Themen: 

Spürbare Not
Berlin gehört zu den Städten, in denen die Wohnungsknappheit besonders spürbar wird

Auf der Suche nach Alternativen
Das Projekt DRE:RAUM versucht in Köln bezahlbaren Wohnraum zu schaffen

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk