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StartseiteAtelier neuer Musik"Für wen komponieren Sie eigentlich?" 2.002.05.2020

Neue Musik und Kommunikation"Für wen komponieren Sie eigentlich?" 2.0

Immer noch wird behauptet, Neue Musik verberge sich in Szenekreisen und werde bestenfalls als "Sandwich" in gängige Programme gemogelt. Ist das so? Ist den Komponierenden dieses Elitendasein bewusst? Berücksichtigen sie ihr Publikum bei der Konstruktion ihrer Werke?

Von Maria Gnann

Collage aus acht Porträtfotos von Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit (Mara Eggert, Gustav Kung, Johannes Kreidler, Gordon Kampe / Manuel Miethe, Gisela Gronemeyer, Deutschlandradio / Thomas Kujawinski, Niklas Seidl, Manu Theobald. Collage: Deutschlandradio)
Komponistinnen und Komponisten unserer heutigen Zeit (Mara Eggert, Gustav Kung, Johannes Kreidler, Gordon Kampe / Manuel Miethe, Gisela Gronemeyer, Deutschlandradio / Thomas Kujawinski, Niklas Seidl, Manu Theobald. Collage: Deutschlandradio)
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Den Schweizer Musikwissenschaftler Hansjörg Pauli haben bereits vor fast fünfzig Jahren solche Fragen bewegt. Über Jahre hatte er mit Komponisten Gespräche geführt und diese 1971 unter dem Titel "Für wen komponieren Sie eigentlich?" publiziert. Das Buch war seinen Kindern gewidmet – in der "vielleicht trügerischen Hoffnung, dass in ihrer Welt sich dereinst solche Gespräche erübrigen werden".

Autorin Maria Gnann hat in Anlehnung an Hansjörg Pauli Komponisten und Komponistinnen von heute um Einblick in ihr Berufsbild gebeten und sie nach ihrer Sicht auf den viel kritisierten elitären Charakter der Neuen Musik befragt. In der Bildcollage finden sie sich alle wie folgt von links oben an: Moritz Eggert, Lisa Streich, Johannes Kreidler, Gordon Kampe, Nicolaus A. Huber, Samir Odeh-Tamimi, Niklas Seidl und Brigitta Muntendorf.

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.

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