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StartseiteAtelier neuer MusikEtudes in Fragility17.02.2018

Neue Produktion aus dem Deutschlandfunk KammermusiksaalEtudes in Fragility

Einatmen. Ausatmen. Das ist leicht. Für Chaya Czernowin aber nur die halbe Wahrheit. Die israelisch-amerikanische Komponistin hat den menschlichen Atem untersucht und hier eine akustisch höchst aufregende Zwischenwelt entdeckt.

Am Mikrofon: Barbara Eckle

Die Sängerin Inbal Hever führte die anspruchsvolle Komposition von Chaya Czernowin im Kammermusiksaal auf. (Deutschlandradio/ Thomas Kujawinski)
Inbal Hever sang die Gesamtaufführung der "Etudes in Fragility I-III" beim Forum neuer Musik 2016 im Deutschlandfunk (Deutschlandradio/ Thomas Kujawinski)

In verborgene, unsichtbare Gebiete vorzustoßen, war schon immer Triebfeder für Chaya Czernowins Komponieren. Instrumente, Stimmen, Räume sind für sie Hilfsmittel, um an diese versteckten Orte zu gelangen, die uns sonst verschlossen sind.

Ihr Stück "Hidden" für Streicher und Elektronik beispielsweise führt  in eine Sphäre jenseits von Zeit und Raum. Einen ähnlich unwirklichen Ort erkundet Czernowin in ihren "Etudes in Fragility". Hier zeigt sie, wie voll von akustischem Leben die meist unbeachtete und fragile Welt zwischen Atem und Stimme ist.

Das New Yorker Jack Quartet und die israelische Sängerin Inbal Hever haben diese zwei besonderen Werke im Rahmen des Forum neuer Musik 2016 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal produziert – in Zusammenarbeit mit dem Pariser IRCAM und dem Label WERGO.

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung 30 Tage in unserer Mediathek.

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